Bildgröße und Arbeitsspeicher im Foto Forum (EBV, Grafikprogramme & digitale Bildbearbeitung)

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Thema: Bildgröße und Arbeitsspeicher  (Gelesen 1635 mal)
« am: Januar 08, 2006, 12:41:25 »
Hartmut
Genie


******
Beiträge: 611


ZitierenZitat

Hallo

Eine Frage an die EBV-Spezialisten.
Ich habe gestern ein KB-Dia  mit einer Auflösung von 2400 dpi gescannt und dabei ist eine Dateigröße von ca. 230 MB ! entstanden. Danach wollte ich das Bild mit PhotoImpact, Vers. 10 aufrufen, bekam aber die Meldung - Dateigröße kann nicht bearbeitet werden. Der Ladevorgang und das Programm wurde darauf hin beendet.
Meine Hardware ist:
CanoScan 5000 F, Rechner mit 2,5 GB und 512 MB Arbeitsspeicher. Muß ich eventuell den Arbeitsspeicher erhöhen oder woran kann es sonst noch liegen

Gruß   Hartmut

Gespeichert
« Antworten #1 am: Januar 08, 2006, 12:52:14 »
Jens
ADMIN

WWW
Beiträge: 4.943


ZitierenZitat

Mach es einfach kleiner - stell beim Scannen evtl eine Bildgröße von 50% ein oder scanne mit 1200. Das ist in jedem Fall auch noch o.k.

Das liegt weder an deinem Rechner noch am Arbeitsspeicher. Manche Programme sind einfach nicht darauf ausgelegt solche großen Bilder zu bearbeiten. Würde man Effekte oder Filter auf die Bilder rechnen würde man selbst mit einem schnellen PC ewig warten. Ich denke, dass ist weder im Sinne des Herstellers noch des Users. Darum macht das schon Sinn, dass das Bild gar nicht erst geöffnet wird.

Wie gesagt, probiere es etwas kleiner (s.o.) - der Qualitätsverlust  ist nur marginal und immer noch deutlich ausreichend zur Weiterverarbeitung. (Bzw. behalte das große Bild und mach dir eine kleinere JPG Version zur Bearbeitung. (also alsw  JPG speichern, aber ohne Komprimierungsstufe). Da kannst du die MB Zahl schon um einiges drücken - auch ohne Komprimierung.




Gespeichert

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« Antworten #2 am: Januar 09, 2006, 20:24:39 »

Gast
ZitierenZitat

Ich habe heute meinen Diascanner ausprobiert.

Mal folgende Daten dazu:
Scannertyp: Konica Minolta Dimage Scan Elite 5400

-erster Scan: 1350 dpi,16bit Farbtiefe/Kanal:1844x1182/12,4MB im TIF/ergibt ca.2,2 Megapixel
-zweiter Scan mit 2700 dpi: 3688x2364/49,9MB im TIF/ergibt ca.8,7 Megapixel
-dritter Scan mit 5400 dpi: 7376x4728/199MB im TIF/ergibt ca.34,9 Megapixel

Die Qualität ist wirklich super!
Gearbeitet habe ich mit der Scansoftware von Minolta.

Werde morgen noch Silverfast Ai-6 installieren und den Scanner vorher noch mit dem IT-8-Dia kalibrieren.
Bin gespannt, ob Silverfast noch ein Quentchen mehr Qualität rauskitzelt.

Von der Qualität der Scans jedenfalls reicht der 2700 dpi-Scan vollkommen aus, bei noch größerer Auflösung wird schon sehr die Körnung des Films sichtbar.
Selbst die 1350 dpi sind ausreichend!!

Probleme mit Störungen beim Öffnen der großen 199MB-Datei habe ich nicht.
Es dauert aber ganz schön, eh die Datei geöffnet wird.
Ein neuer schnellerer Rechner tut eben bei solchen "Spielereien" sehr not!!

Zu meinem Rechner: nur 733er Celeron, 655 MB RAM, 64MB-Grafik, XP-prof, und ordentlich Festplattenspeicher.


Habe mal auf der Filmscannerinfo-Seite was gelesen, dass manche Scanner riesige Dateien erzeugen, wobei aber die bildinformatonen etwa ein Viertel in Anspruch genommen haben.
War ein Dia-Scanner mit 7200 dpi.
Und die Scanner erreichen meist nie die vom Hersteller "versprochenen" dpi.


Als Fazit würde ich schon sagen, für Dias sollte man schon einen speziellen Scanner benutzen.
Die sind halt auch auf solche Scans zugeschnitten.


Gruß
Patrick

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