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variablen Kontrast mittels Farbmischkopf - Dunkelkammer
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Autor Thema: variablen Kontrast mittels Farbmischkopf  (Gelesen 5392 mal)

Offline Tommi Dilemma

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variablen Kontrast mittels Farbmischkopf
« am: 13. Juli 2005, 22:52 »

Hallo,
ich habe eine Frage. Ich möchte Multigrade Papier mit einem Farbvergrößerer belichten.
Die Farben Magenta und Yellow spielen da, soweit ich weiß, die wichtige Rolle.
Doch nur wie bestimme ich, dass ich hart, weich, normal,... belichten möchte?
Ist es so, dass "voll" Magenta; kein Yellow -> sehr harte - und andersrum sehr weiche Positive ergibt? Gibt es Richtlinien? Ich glaube die Scalen der jeweiligen Intensivitäten d. Farben gehen stufenlos bis 195. Ergibt 50% yellow/50% Magenta eine normale Gradiation, und kann man dann anhand dieser "Rechnung" die anderen Werte einstellen?


variablen Kontrast mittels Farbmischkopf
« am: 13. Juli 2005, 22:52 »

Horst

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variablen Kontrast mittels Farbmischkopf
« Antwort #1 am: 23. Juli 2005, 12:21 »

Hallo Tommi,
natürlich kann man bei Multigrade Papie über den Farbmischkopf die Gradation einstellen.
Dies ist aber von Vergrößerungsgerät zu Vergrößerungsgerät verschieden. Es gibt Tabellen, an welchen man das ablesen kann. Durst z.B. hat eine andere Einstellung (über den Farbmischkopf), wie Kaiser-Vergrößerer.
Aber,- warum so umständlich ?
Besorg Dir einfach den Ilford-Filtersatz (von: 1 - 5 / in halben Schritten). Wenn Dein Vergrößerer eine Filter-Schublade hat, kannst Du die entsprechenden Filter dort einfach einlegen (vorher alle Filer aus dem Farbmischkopf, auf "0" stellen).
Wenn Dein Vergrößerer keine "Schublade" hat, ist es nicht weiter schlimm. Dann benutzt man die Filter, indem man sie vor das Objektiv befestigt ( mach ich bei meinem Durst 605 C, auch so).
Erspart viel umständliche Einstellung und Rechnerei.  Ist sehr einfach: Gradation "1"  ist Filter No."1", Gaation 2 = Filter No."2" ,  u. s w.  .
Ich hoffe ich konnte Dir helfen.
Gruß  Horst


Hartmut

  • Gast
variablen Kontrast mittels Farbmischkopf
« Antwort #2 am: 23. Juli 2005, 13:32 »

Hallo Tommi

Wie Horst schon sagte, kann man auch mit einem Farbmischkopf Multigradepapier belichten. Es ist etwas umständlich, aber es geht. Umständlich deshalb, weil du bei einer Gradationsänderung - sprich Yellow oder Magentaänderung - die Belizeit neu berechnen mußt. Die Filter der Farbmischköpfe sind nicht neutraldichte korrigiert !! Es gibt 3 Filtereinheiten nach denen die Farbmischköpfe scaliert sind. Diese Scala ist nach Agfa, Durst und nach Kodak eingeteilt.
Sehr komfortabel kannst du natürlich mit den entsprechenden Multigradeköpfen der Hersteller arbeiten. Fast jeder Hersteller hatte oder hat einen solchen im Angebot. Auch bei eBay gibt es machnmal diese Multigradeköpfe. Ich suche selbst nach einem Multigradekopf für meinen Kaiser-Vergrößerer, denn ich denke, das die festgraduierten Papiere langsam vom Markt verschwinden.

Als Infoquelle möchte ich dir einmal das Ilford Multigradebuch empfehlen. Zusätzlich noch ein Link zur Ilfordseite.

http://www.ilford.com/html/us_english/pd...RC_portf_DE.pdf

Viel Spass mit Multigrade

Hartmut


Offline Tommi Dilemma

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variablen Kontrast mittels Farbmischkopf
« Antwort #3 am: 24. Juli 2005, 10:03 »

Danke für die Nachrichten. Mittlerweile habe ich auch brauchwerte Tabellen gefunden. Anhand derer kann man auch bei gleichbleibender Belichtungszeit den Kontrast variieren, indem man Y und M jeweils zueinander korigiert. Das habe ich aber noch nciht vollständig getestet. Zumindest komme ich jetzt ersteinmal sehr gut klar :)
Auch die langen Belichtungszeiten (siehe ein anderer Beitrag von mir) habe ich jetzt im Griff :)


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variablen Kontrast mittels Farbmischkopf
« Antwort #3 am: 24. Juli 2005, 10:03 »