zunächst mal eine Frage: kennen wir eigentlich schon deinen Vornamen? Ich frage deshalb, weil man woanders 5 Euro in die Chauvi-Kasse zahlen muss, wenn man weibliche Forenmitglieder mit "Maus" anredet

Jetzt zu deinen Statements und Fragen.
Das Bild war nur um die warme Farbe wieder zu geben, etwas, das ich so nie in einem Editor richtig hingebogen habe.
Das läßt sich am besten an einem Bildbeispiel demonstrieren. Das beste ist, wenn du ein Bild in die Galerie stellst und sagst, was dir daran nicht gefällt. Spätestens wenn sich Brigitte ("Kaliko") darum kümmert, ist das Problem gelöst. Das Problem ist allerdings die Größenbeschränkung der Galerie. Ich halte es für besser, wenn du die Datei im Original auf einem Dateiserver ablegst und hier den Link postest. Dann können wir auch die von dir angesprochenen Schwächen der Kamera (Artefakte, Rauschen etc.) beurteilen. Das ist bei einem stark bearbeiteten Bild nicht möglich.
Wir sollten auch wissen, welches Bildbearbeitungsprogramm dir zur Verfügung steht. Du redest nur von einem "Editor". Wenn das eines der Bordwerkzeuge von Windows sein sollte, solltest du dich um eine Alternative kümmern. In vielen gleichgelagerten Fällen hat sich nämlich herausgestellt, dass die Artefeakte etc. vom Programm verursacht wurden. Eine falsche Einstellung des Monitors kann auch dazu beitragen. LCD-Displays müssen stets in der nativen Auflösung angesteuert werden; anderenfalls gibt es Matsch.
Und das ich das in der Kamer getan habe ist auch schon ein Weilchen her, der Aufwand war dann doch etwas zu groß.
Darf ich an dieser Stelle schon auf einen Widerspruch in deinen Argumenten hinweisen? Weiter unten beschwerst du dich über den Aufwand bei der Bildbearbeitung am PC

Was die Digitalkamera betrifft stört mich vorallem das viele Rauschen mit Artefakten, wo selbst auf durchweg dunklen Bereichen hellere Stellen auftreten. Auch die Schärfe läßt zu wünschen übrig.
Siehe oben. Her mit den Beispielen (unbearbeitet!).
1) Bei "gleichem" Preis liegt die Digitalkamera meiner Meinung zurück.
Du solltest genauer beschreiben, was du vergleichst. Mit Pauschalaussagen kommen wir nicht auf den Punkt.
Sofern ich den Testberichten und deren Aussagen trauen darf, halte ich eine (über-)durchschnittliche Kompaktkamera in Händen, die eine unterdurchschnittliche Leistung zeigt.
Eher durchschnittlich, weil es kaum etwas anderes gibt. Das Problem bei 99 % aller aktuellen Kompaktkameras ist die große Pixeldichte. Die Sensoren sind fast ohne Ausnahme (Ausnahmen siehe unten unter * ) von Typ 1/2.33'', die ca. 4,5 x 6,5 mm groß sind. Darauf befinden sich 12 MP mit steigender Tendenz, weil Hersteller und Handel immer noch die Pixelzahl als Qualitätsmerkmal verkaufen. Die Objektive sind nicht in der Lage, solch feine Strukturen aufzulösen. Dazu kommt, dass bei Blenden kleiner als die Anfangsblende schon Beugungserscheinungen auftreten. Das unvermeidliche Rauschen wird mit Rauschunterdrückungsalgorithmen bekämpft, die feine Details vermatschen (Aquarell-Effekt). Wenn man ein solches Bild in der 100%-Darstellung ansieht, überkommt den Betrachter das kalte Grausen. Fairerweise sollte man aber anmerken, dass die Bilder bei Skalierung auf Monitorgröße brauchbar sind; das entspricht einem Poster von ca. 20x30 cm, was der Zielgruppe dieser Kameras völlig ausreicht.
Wieviel muss ich ausgeben, damit sich das ändert?
Nicht viel mehr, als die UVP der CX2. Wenn es nicht das neueste Modell sein soll, bekommst du inzwischen eine DSLR mit Kitobjektiv ab 300 Euro. Vielleicht ist Gebrauchtkauf auch eine Möglichkeit für dich. Der Sensor der üblichen Einsteiger-DSLRs ist um ein Vielfaches größer als bei den Kompakten. Selbst bei ISO-Werten von 800 entstehen ansehnliche Bilder und du kannst auf das RAW-Format zurückgreifen. Das ist aber kein Muss. Wie Nico schreibt, kann man auch jpg-Dateien gut bearbeiten.
Trotz der vielen Technik hat sich der Aufwand nicht vereinfacht, sondern erhöht.
Siehe oben. Womit vergleichst du? Ist der Aufwand höher als seinerzeit im Fotolabor?
Abgesehen davon: aller Anfang ist schwer. Wenn du dich einmal eingearbeitet hast und weißt, wie du den Bildern deine Handschrift verleihst, sind es nur noch einige Mausklicks (wenn man von komplexen Montagen einmal absieht)
Zwar erhalte ich jetzt Autofokus und automatische Blendeneinstellung, doch die Nachbearbeitung am PC nimmt mehr Zeit in Anspruch.
Mehr als was? Autowaschen? Kartoffelschälen?
doch dafür ist ein Forum ja da: Meinungsaustausch, der zu einer neuen Perspektive führt.
Das sehe ich auch so. Ich hoffe, dass mein Geschreibsel hilft, den Knoten zu lösen. Rückfragen sind ausdrücklich erwünscht, aber ebenso das Erforschen des Forums (Linkliste FAQ, Bildbearbeitungs-Tutorials, Kaufberatung DSLR etc.) und des Internets.
Gruß
Rainer
(*) Es gibt eine Handvoll Kompaktkameras, deren Sensor etwas größer ist und bei denen sich die Hersteller mit der Pixelzahl zurückhalten: Canon S95, Canon G12, Panasonic LX-5, Nikon P7000, Olympus XZ-1