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Zusammenfassung

Autor: Randle P. McMurphy
« am: 09. September 2010, 16:57  »

Kein Problem letzlich kann es sich ja alleind durch den Preis entscheiden.
Das Telezoom von Sigma oder Canon 4-5,6/50-200 kostet so um die 200.- €
während man für das  EF 1,8/50 II gerade mal die Hälfte berappen muß.
Die Festbrennweite wäre sogar noch für normale analoge Canons geeignet,
die Zooms sind allerdings speziell für den Chip gerechnet und haben zusätzlich
diesen Verwackelschutz IS (bei Canon) oder OS (bei Sigma genannt).
Autor: digilux
« am: 09. September 2010, 13:51  »

Keine Sorge, da kennen Rainer und faolchu sich auch ohne den link bestens aus...
Autor: Randle P. McMurphy
« am: 09. September 2010, 13:40  »

Hehe - nicht ganz - bei Mittelformat (6x6) ist das Normalobjektiv ein 80er.
Bei der Brennweitenverlängerung durch den kleineren Chip der Digiknipse
wird aus dem 50er ein 80er (was den Bildwinkel für KB betrifft).
Mein Sonnar 4,0/150 kommt aber so gesehen mehr an ein 100er (wieder KB) heran.
Dazu kommt noch das durch die größere Abblidung des Motives die Schärfentiefe
heftigst abnimmt. Ich glaube ich hab´s mal ausgerechnet, bei 1,5m und Blende 8
waren das gerade mal 9 Zentimeter.

Unter digitalpicture.at findet man auch einen Brennweitenvergleich an einem Portraitbeispiel.
Leider kann ich als Gast keinen Link posten.....


Autor: faolchu
« am: 09. September 2010, 12:47  »

Dazu kommt das das 150mm am Mittelformat auch ziemlich einen Blickwinkel hat wie das 50mm an der 500D.
 ::)

Randle Patrick wird aber schon wissen was er schreibt.

Ich habe aber auch schon sehr schöne Porträts mit größeren Blickwinkeln gesehen...
Autor: Rainer
« am: 09. September 2010, 12:36  »

Dass Zoomobjektive praktischer sind, habe ich nicht bestritten.

Wenn du meinen Beitrag genau gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass ich eine 50er Festbrennweite mit Lichtstärke 1,8 mit einem Zoomobjektiv Lichtstärke 2,8 (z.B. das EF 2,8/24-70) bei gleicher Brennweiteneinstellung (und natürlich gleicher Kamera) in Bezug auf die Freistellungsmöglichkeiten verglichen habe.

In diesem Fall ist der Bildwinkel identisch und das Zoomobjektiv hat bei Offenblende eine größere Schärfentiefe als das 50er (an der gleichen Kamera versteht sich). Eigentlich trivial, aber ich war mir nicht sicher, ob du diesen Faktor nicht übersehen hattest.
Autor: Randle P. McMurphy
« am: 09. September 2010, 12:10  »

Nun Rainer was nun die Brennweitenverlängerung damit zu tun hat das Zoomobjektive
(gerade das von mir bei der 350 D verwendete 50-200) praktischer sind als Festbrennweiten
kann ich gerade nicht erkennen.

Was die angesprochene Physik betrifft - wie errechnet sich denn "Schärfentiefe" ?
Ist die Abbildungsgröße eines formatfüllend aufgenommenen Objektes
im Chip nicht kleiner als auf KB-Film ? Somit hat wohl der Rechnung nach Digital von
Grund auf mehr Schärfentiefe selbst wenn ich in voller Öffnung fotografiere.
Wie gesagt dazu kommt der größere Bildwinkel und mehr stöhrende Einflüsse im
Hintergrund.
Autor: Rainer
« am: 09. September 2010, 11:58  »

Ein 50er Standardobjektiv ist mir bei (Kopf)Portraits wegen seiner
unschönen Betonung der Propertionen ins weitwinklige und dem
zu-viel an Hintergrund ebenfalls nicht empfehlenswert.

Du solltest aber schon das Eingangsposting lesen. Es geht um eine EOS 500D, bei der ein 50er den gleichen Bildwinkel hat wie ein 80er am Kleinbildformat.

Zitat
Mir ist auch schleierhaft wie man da selbst voll aufgeblendet
eine sinnvolle Trennumg zwischen Objekt und Hintergrund
erreichen will ?

Dunkel ist deiner Worte Sinn. Nehmen wir das Canon EF 1,8/50. Meinst du, dass damit eine schlechtere Freistellung möglich ist als mit einem Zoomobjektiv (50 mm-Einstellung), das im besten Fall Offenblende 2,8 hat?

Dann müßten alle Physikbücher neu geschrieben werden.

Gruß

Rainer
Autor: Randle P. McMurphy
« am: 09. September 2010, 11:49  »

Warum ein (Tele)-Zoom ?
Nun zuerst mal sind Festbrennweiten unverhältnismäßig teuer
und abgesehen vom Studio (so zu sagen) On-Location was die
Bildgestaltung betrifft sehr unkomfortabel.
Bei Festbrennweiten lassen sich falls man eine bestimmte Abbildungsgröße
würscht der Bildwinkel des Hintergrundes nicht verändern - bei Zoom´s schon.
Dazu kommt das man in beengten Situationen ebenfalls Probleme kriegt.

Ein 50er Standardobjektiv ist mir bei (Kopf)Portraits wegen seiner
unschönen Betonung der Propertionen ins weitwinklige und dem
zu-viel an Hintergrund ebenfalls nicht empfehlenswert.
Mir ist auch schleierhaft wie man da selbst voll aufgeblendet
eine sinnvolle Trennumg zwischen Objekt und Hintergrund
erreichen will ?

Bei Kleinbild (Film) fängt für mich ein brauchbares Portrait-Objektiv
erst ab 80mm an - somit eignet sich ein 80-200er für mich am Besten.

Bei Mittelformat (Film natürlich) ist ein 150er wie das alte Sonnar
von Hasselbald einfach unübertroffen was das Bokhe anbelangt.

Mit Großformat(en) möcht ich jetzt nicht anfangen..........
Autor: pulswerk
« am: 08. September 2010, 21:31  »

Für Portraits würde ich unbedingt ein Tele-Zoom empfehlen....

Wie kommst du darauf für Portraitaufnahmen ein Tele-Zoom zu empfehlen? .... :think:
Für Portraits rate ich ja eher zu einer Festbrennweite ab 50mm aufwärts.

Autor: Jens
« am: 03. September 2010, 10:09  »

Zitat
Für Portraits würde ich unbedingt ein Tele-Zoom empfehlen und höchstens
einen Blendenwert abblenden damit der Hintergrund nicht zu scharf wird
.

Das erreicht man auch schon mit einem (lichtstarken) 50er oder 85er, auch an DX. Man muss halt näher ran.
Autor: digilux
« am: 02. September 2010, 17:56  »

Zitat
Für Portraits würde ich unbedingt ein Tele-Zoom empfehlen und höchstens
einen Blendenwert abblenden damit der Hintergrund nicht zu scharf wird.

Das ist mir zu pauschal. Wieso unbedingt ein Telezoom? Was spricht gegen die von Rainer genannten Festbrennweiten?
Autor: Randle P. McMurphy
« am: 02. September 2010, 16:01  »

Nun der normale 18-50 Scherben der beim Kauf eines Canon-Kits mit dabei ist,
ist durchweg recht tauglich.Ich habe mir damals für meine 350er ein 50-200er
Sigma Zoom gekauft was über Foto Brenner für ein Apfel & Ei zu haben war.
Für Portraits würde ich unbedingt ein Tele-Zoom empfehlen und höchstens
einen Blendenwert abblenden damit der Hintergrund nicht zu scharf wird.
Die Lichtstärke des Flaschenbodens ist für durchschnittliche Fotografie immer
noch brauchbar - was ja auch das Ding recht handlich macht. Ist kaum größer
als ein normales EF-Standardobjektiv.

Bitte achte darauf das weder das 18-50 noch das Sigma für normales Kleinbild nutzbar ist.
Es wurde speziell für die kleinere Fläche das Chip gerechnet..........
Autor: Rainer
« am: 11. August 2010, 19:51  »

"Trendfotografie" sagt mir nichts.

Für Porträts kannstdu auch dein 18-55 am langen Ende benutzen. Das Freistellen (selektive Unschärfe) gelingt dann aber wegen der vergleichsweisen kleinen größten Blendenöffnung 5,6 nicht besonders gut. Hier bietet sich das EF 1,8/50 oder 1,8/85 an.

Zoomobjektive gibt es mit diesen Werten nicht. Lichtstärke 2,8 sollte man aber zur Verfügung haben. Da bietet sich an, das 18-55 gegen das EF-S 2,8/17-55 IS auszutauschen. Die Frage ist dann nur, ob das Sparschwein rund genug ist.

Gruß

Rainer

Autor: PhotoGZ
« am: 11. August 2010, 18:21  »

Nene hast mich aufjedenfall überredet. Zum Glück  ;D
Wie schon gesagt habe ich sehr wenig Ahnung von Fotografie. Noch. Ja, habe ein Objektiv mit 18-55mm. Ich werde mal Ausschau nach einem Objektiv halten, denn du genannt hast. Danke schön.
Brauche das Objektiv weniger für Sportfotografie o.ä., eher für Trend- und Portraitfotografie. Da sollten doch ca 150mm reichen, wenn ich mich nicht täusche?
Autor: Rainer
« am: 11. August 2010, 17:05  »

Nun möchte ich fragen, was ihr von diesem Objektiv haltet? Tokina EMZ282 AF 28-210mm

Erfahrene Fotografen halten einen möglichst großen Abstand von einem solchen Superzoom-Objektiv  :rofl:

Die Kompromisse, die man bei einem solch großen Brennweitenbereich machen muß, sind nicht unerheblich. Dazu kommt, dass es sich wohl um eines der Objektive aus analogen Zeiten handelt, das den Ansprüchen einer DSLR nicht gerecht wird und bei dem die Anfangsbrennweite zu groß ist, um als Immer-Drauf gelten zu können. Die EMZ-Baureihe war die Holzklasse bei Tokina; die besseren Objektive hatten die Kennzeichnung ATX.

Du hast doch sicher nicht nur das Gehäuse alleine gekauft, sondern zusammen mit dem Kitobjektiv 3,5-5,6/18-55 mm. Da wäre es doch viel schlauer, nach oben ohne  Überschneidung zu ergänzen wie z.B., mit dem EF-S 55-250 IS, das auch einen Bildstabilisator besitzt.

Wenn dich diese Argumente nicht überzeugen, bleibt ja noch die Möglichkeit, dass dir dein Freund das Objektiv für einige Tage ausleiht. Letztendlich bist du es selber, der mit den Ergebnissen zufrieden sein muß.

Gruß

Rainer