Clicky

Antworten
Logo



Antworten

Achtung: In diesem Thema wurde seit 120 Tagen nichts mehr geschrieben.
Sollten Sie Ihrer Antwort nicht sicher sein, starten Sie ein neues Thema.
Name:
E-Mail:
Betreff:
Symbol:

Verifizierung:

Shortcuts: mit Alt+S Beitrag schreiben oder Alt+P für Vorschau


Zusammenfassung

Autor: Jürgen
« am: 04. November 2010, 10:40  »

Halle Rainer,

danke für die Antwort.
Die Technik mit der Überlagerung der minimal versetzen Bilder hört sich interessant an, ich bin jetzt aber letzendlich auf eine trilineare Kamera (bei mir gehts um Zeilenkameras, der Effekt ist ja aber der gleiche wie bei einer Fläche) umgestiegen. Mit der richtigen Zeilenfrequenz ist die so gut wie eine 3-Chip-Kamera. Hab sie vorhin getestet und das Problem ist gelöst.

Gruß
Jürgen

PS: Ich arbeite in der Industrie. ;)
Autor: Rainer
« am: 03. November 2010, 16:15  »

Kennt Ihr noch eine Möglichkeit, den Effekt durch eine andere Methode zu vermeiden?

Die Kamereahersteller verwenden sog. Antialisaing-Filter (Tiefpassfilter) und schärfen das Bild nach. Aber das weißt du sicher schon.

Wenn es etwas besseres gäbe, würden sie diesen Filter mit Sicherheit weglassen.

Dieser Filter sitzt normalerweise unmittelbar vor dem Sensor. Vielleicht gibt es aber auch Filter, die für die Montage vor dem Objektiv geeignet sind.

Ansonsten bleibt m.E. nur die Option, die Sensorauflösung der Kamera zu erhöhen, damit Herr Nyquist durch die feinen Strukturen noch nicht wachgekitzelt wird.

Da fällt mir noch etwas ein: ein Mittelformat-Kamerahersteller (Hasselblad?) setzt zur Erhöhung der Auflösung eine Technik ein, bei der zwei Aufnahmen überlagert werden. Für die zweite Aufnahme wird der Sensor um die halbe Pixelbreite versetzt; die beiden Bilder werden rechnerisch überlagert. Vielleicht läßt sich der Versatz auch durch einen externen Mechanismus bewerkstelligen. Ich weiß aber weder, ob die Technik erfolgsversprechend ist noch ob es solche Präzisionshalterungen gibt. Aber offensichtlich arbeitest du in der Forschung und dort hat man ja Zugang zu Quellen, die unsereiner nicht kennt.

Gruß

Rainer
Autor: Jürgen
« am: 03. November 2010, 15:48  »

Hallo liebe Community,

meine Frage hängt zwar ursprünglich mit computergestützer Bilderkennung zusammen, müsste aber thematisch hier reinpassen.

Ich mache mit einer 1-Chip-Kamera Fotos von flachen Objekten, auf denen feine Strukturen sind. Diese Fotos müssen maximal scharf sein.
Teilweise gibt es aber auch Muster, die so fein sind, dass das Abtasttheorem verletzt wird, und ich starke Moiré-Effekte erhalte.
Im Schlimmsten Fall ist es ein Regenbogen auf einer Fläche, die eigentlich nur ein sehr feines Schwarz-Weiß-Gitter ist.

Der Effekt ließe sich natürlich vermeiden, wenn ich das Objektiv etwas unscharf stelle, sodass die hohen Frequenzen auf dem Objekt herausgefiltert sind.
Leider ist das für mich keine Option, da ich maximal Scharfe Kanten brauche.

Kennt Ihr noch eine Möglichkeit, den Effekt durch eine andere Methode zu vermeiden?

Gruß
Jürgen