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Zusammenfassung

Autor: faolchu
« am: 25. Oktober 2011, 12:42  »

Das kann ich immer wieder unterstreichen. Ein manuell gut eingestellter Monitor ist erst einmal die beste Voraussetzung - und das ohne Geld auszugeben.
Hier auch eine Seite mit guten Tips und Testkarten, die ich schon seit Jahren verwende und immer mal wieder nachlese:
http://www.simpelfilter.de/farbmanagement/monitorkalib.html

Schon die Kamera verfälscht das Bild. Schaue dir die Farbeinstellungen der Kamera an. Lese dazu auch in der Gebrauchsanweisung nach. Neben dem RAW Format solltes Du ein neutrales Farbprofil/ Einstellungen, Kontrast, Schärfe usw. verwenden. Das erleichtert die Beurteilung der Bilder am Rechner. Eine Bearbeitung ist dann aber in der Regel unumgänglich, was aber Sinn dieser Sache ist.
Einstellungen für satte Farben und hohe Schärfe sehen nur auf den ersten Blick schick aus.

Zu den Bundles muß ich noch etwas schreiben. Das ist schon witzig und etwas wiedersprüchlicheres habe ich lange nicht gesehen.  :rofl: Da werden Dinge zum Einstellen und Kalibrieren für farbechte Bilder zusammen mit einem Programm angeboten, was einfach gesagt, wieder zum Verfälschen von Farben dient, so gut wie das Programm Color Efex auch ist.
Autor: Rainer
« am: 25. Oktober 2011, 11:22  »

Hallo Rusty,

ein kalibrierter Monitor ist sicherlich die Grundvoraussetzung für farbgenaues Arbeiten. Die Frage ist allerdings, ob sich das lohnt.

Wie sieht denn dein Workflow bisher aus? Verwendest du bereits das RAW-Format? Hast du schon mal einen manuellen Weißabgleich gemacht? Ich würde an deiner Stelle erst einmal an diesen Baustellen arbeiten, bevor ich weiteres Geld ausgebe.

Eine Frage ist auch noch, mit welchem Monitor du arbeitest, d.h. ob es überhaupt ein Monitor ist, der für anspruchsvolle Bildbearbeitung geeignet ist.

Der Monitor ist im Farbmanagement übrigens nur ein Glied der Kette. Wenn die Papierbilder auch so aussehen sollen, wie du dir das vorstellst, mußt du mit Farbprofilen für Drucker oder Ausbelichter hantieren.

Das sind alles Dinge, die sich nicht in einem kurzen Forenbeitrag klären lassen.

Für mich habe ich fürs erste entschieden, dass ich ich mit einem gut eingestellten hochwertigen Monitor zufrieden sein kann. Den habe ich so eingestellt, dass ich sämtliche 26 Graustufen ganz oben auf diesem Testbild

http://www.graukeil.de/

unterscheiden kann und auch als Neutralgrau empfinde. Mit den so bearbeiteten Bildern habe ich bisher noch keinen "Anschiss" von wegen zu hell/zu dunkel/Farbstich bekommen  :pfeif:

Als ich vor einiger Zeit die Farbgrafiken eines Freundes abfotografieren sollte, habe ich in RAW fotogarfiert und habe immer ein weißes Blatt Papier mitfotografiert. So hatte ich beim Entwickeln immer eine Referenz.

Gruß

Rainer
Autor: die rostige Faust
« am: 25. Oktober 2011, 10:15  »

Hallo erstmal,
ich bin Rusty und komme aus Wolfenstein/Österreich (wie das Computerspiel^^), und eigentlich bin ich auf der Suche nach ein paar Hilfreichen Tipps. Ich photographiere mit einer Nikon D-60 und würde gerne haben das die Farben - so wie ich sie photographiere - später auch aussehen.

Was würdet Ihr tun, die Motive mit Farbkarte photografieren oder den Monitor kalibrieren. Ein Kumpel hat gemeint ich sollte mir die Farbkarte hier zusammen mit dem Programm holen und ich bin mir nicht sicher ob das Kalibrierungsgerät nicht doch besser ist.

Wegen der JayP sache bin ich mir nicht sicher ob ich das jetzt hier so schreiben darf ... vielleicht gehör ich ja auch zu den noch nicht ausgestorbenen ^^
aber hier mal die beiden Links

Links vom Moderator entfernt. Es handelt sich um folgende Produkte, über die auch gerne diskutiert werden darf:

#1: I1DISPLAY PRO + COLOR EFEX PRO3 STD SA
#2: COLORCHECKER PASSPORT + COLOR EFEX PRO3 STD SA


... wäre sehr deluxe wenn Ihr mir eure Meinung dazu sagen könntet und ob jemand schon Erfahrungen mit dem Programm gemacht hat ... persönlich gefällt mir das Kalibrierungsgerät echt gut.^^ und sollte ich doch wegen der Links gebannt werden ... wäre es trotzdem Toll wenn Ihr mir ein kurzes Feedback hinterlassen könntet - sowohl was das Programm bzw die Farbkarte und das Kalibrierungsgerät betrifft.

Soviel zum morgentlichen Begrüßungs Overkill aus Österreich!

Rock n Roll
Rusty
Autor: Jens
« am: 17. Februar 2011, 17:11  »

Die Dummen sterben nie aus.  :shutup:
Autor: Rainer
« am: 17. Februar 2011, 13:08  »

@JayP

Netter Versuch, den Werbelink im zitierten Text zu verstecken.  :rofl

Ich habe ihn aber trotzdem entdeckt ;D

User JayP ist gebannt. Die Beiträge lasse ich mal als Lehrbeispiel stehen  :pfeif:


Autor: JayP
« am: 17. Februar 2011, 10:19  »

Vielleicht auch noch ein Erfahrungsbericht von mir.
Markus hatte mir circa 2008 meinen Monitor zum ersten Mal kalibriert. Ich hatte mir dann von meinem Frankreichurlaub ein Fotobuch gebastelt und bestellt. Bevor ich es bekam, besuchte ich eine Freundin, die meine Fotos gerne sehen wollte und hatte sie deshalb auf CD gebrannt. Beim gemeinsamen Betrachten der Bilder auf ihrem Mac bekam ich einen Riesenschreck, weil mir die alle viel zu hell waren. Als ich dann später das Fotobuch bekam, konnte ich aber zu meiner Erleichterung feststellen, dass sie die Farben hatten, die auch mein (kalibrierter) Monitor anzeigte.
Vorige Tage habe ich mir wieder ein Fotobuch bestellt (neuer PC, neuer Monitor, kalibriert) und ich habe jetzt eben nochmal verglichen: Alle Fotos haben dieselbe Farbgebung wie auf dem Monitor, nur mit etwas weniger Leuchtkraft, was ich für normal halte. Ist schon ein feine Sache, wenn man Fotos drucken lassen will.


Da kann ich (leider) auch ein Lied von singen. Als ich zum ersten mal Bilder im Internet bestellt habe, hatte ich noch keinen kalibrierten Monitor, und in meinem leichtsinn, habe ich die Bilder so verändert, dass diese auf dem Monitor gut aussahen.  ::)
Naja Ergebnis war dann dementsprechend entäuschend. Zum Glück ist dies jetzt anders und ich kann die Bilder am Monitor und in gedruckter Form genießen.

Grüße
Autor: Jamo
« am: 21. Januar 2011, 04:20  »

Der Spyder3 nimmt auch das Umgebungslicht in die Berechnung, das ist korrekt. Auch der Gammawert von 2.2 ist korrekt. Aber die Einstellungen werden ja nicht permanent angepasst. Man muss seinen Monitor deswegen ja auch regelmäßig neu kalibrieren. Und da in der Bedienungsanleitung steht, man soll die Monitoreinstellungen auf Standard setzen, anschließend die gewünschte Helligkeit wählen und dann die Kalibrierung starten, habe ich es so verstanden, dass der Spyder die Helligkeit nicht beeinflusst. Ich kann mich da natürlich auch täuschen, aber dann würd ich die Erklärung nicht verstehen
Autor: Aragorn
« am: 20. Januar 2011, 19:44  »

Ich meine auch das man das einstellen kann und in der Regel die Helligkeit mit berücksichtig wird....
Autor: blendenfleck
« am: 20. Januar 2011, 18:59  »

Die Helligkeit wird von dem Spyder-Profil ja auch nicht unbedingt verändert, weshalb es schon sein kann, dass die Intensität an kalibrierten Monitoren unterschiedlich ist, was einfach an verschieden eingestellter Helligkeit der Bildschirme liegt. Der Spyder kalibriert nur den Kontrast und die Farbausgabe!

Hi Jamo,
ist das tatsächlich so?! :think: Ich dachte immer der Spyder regelt auch die Helligkeit (Candela)
Gamma 2.2 und speichert es im Profil.
Der Spyder 3 hat zusätzlich doch auch noch einen Sensor zur Messung der Umgebungshelligkeit um permanent die Helligkeit des Monitors zu pegeln - oder liege ich da völlig falsch? :think:  :)

LG,
Micha
Autor: Jamo
« am: 20. Januar 2011, 15:45  »

Markus und Claudia haben ja das Wichtigste bereits gesagt. Ich hab halt ein paar Fotos jetzt angeschaut und man sieht halt einen Unterschied. zu vorher, weil es vorher, weil die Fotos natürlich in dem alten Farbprofil bearbeitet wurden. Ist jetzt nicht so, dass das richtig krass wäre, aber man merkt es halt. Wenn man im Folgenden die Bilder mit dem kalibrierten Monitor bearbeitet, macht man es ja dann mit dem kalibrierten Profil also direkt "richtig". Die Helligkeit wird von dem Spyder-Profil ja auch nicht unbedingt verändert, weshalb es schon sein kann, dass die Intensität an kalibrierten Monitoren unterschiedlich ist, was einfach an verschieden eingestellter Helligkeit der Bildschirme liegt. Der Spyder kalibriert nur den Kontrast und die Farbausgabe!

gruß
Autor: Aragorn
« am: 20. Januar 2011, 15:01  »

Müsste dann also die Wiedergabe von mit korrektem Weißabgleich gemachten unbearbeiteten Fotos am kalibrierten Monitor sozusagen "richtig" sein?

Der Monitor gibt die Farben so wieder wie sie in der Bilddatei abgelegt sind, also "richtig". Ja.
Autor: FrauHolle
« am: 20. Januar 2011, 14:38  »

Vielleicht auch noch ein Erfahrungsbericht von mir.
Markus hatte mir circa 2008 meinen Monitor zum ersten Mal kalibriert. Ich hatte mir dann von meinem Frankreichurlaub ein Fotobuch gebastelt und bestellt. Bevor ich es bekam, besuchte ich eine Freundin, die meine Fotos gerne sehen wollte und hatte sie deshalb auf CD gebrannt. Beim gemeinsamen Betrachten der Bilder auf ihrem Mac bekam ich einen Riesenschreck, weil mir die alle viel zu hell waren. Als ich dann später das Fotobuch bekam, konnte ich aber zu meiner Erleichterung feststellen, dass sie die Farben hatten, die auch mein (kalibrierter) Monitor anzeigte.
Vorige Tage habe ich mir wieder ein Fotobuch bestellt (neuer PC, neuer Monitor, kalibriert) und ich habe jetzt eben nochmal verglichen: Alle Fotos haben dieselbe Farbgebung wie auf dem Monitor, nur mit etwas weniger Leuchtkraft, was ich für normal halte. Ist schon ein feine Sache, wenn man Fotos drucken lassen will.
Autor: kaliko
« am: 20. Januar 2011, 14:36  »

Aha, ok...  und diese ausgesandten festgelegten Farbtöne sind sozusagen genormt?

Müsste dann also die Wiedergabe von mit korrektem Weißabgleich gemachten unbearbeiteten Fotos am kalibrierten Monitor sozusagen "richtig" sein?
Autor: Aragorn
« am: 20. Januar 2011, 14:25  »

Vielleicht kann ich etwas dazu sagen. Verschiedene Monitore stellen Farben unterschiedlich da. Sowohl in der Intensiät, der LEuchtkraft aber auch im Farbton. Da man jetzt zu Hause ja wissen möchte wie die Bilder nach dem Druck aussehen muss man also sicherstellen das die auf der Festplatte in der Bilddatei abgespeicherten Farbwerte auch exakt so am Monitor wiedergegeben werden. Der Monitor an sich kann nicht wirklich kalibriert werden. Was der Spyder macht ist folgendes: Er sendet ein Signal mit festgelegten Farbtönen an den Monitor aus und misst die real ausgegebenen Werte. Dann ändert er die Farbausgabe der Grafikkarte so ab das die "falsche Ausgabe" der  Grafikkarte die falsche Ausgabe des Monitors kompensiert und die Farben korrekt wiedergegeben werden.

Wenn du jetzt alle deine Bilder auf einem falsch kalibrierten oder nicht kalibrierten Monitor bearbeitet hast kann es natürlich sein das nach der richtigen Farbwiedergabe dir die Farben plötzlich falsch, die Bilder zu hell oder zu dunkel vorkommen. In dem Falle liegt das nicht am Monitor sondern an der falschen Bearbeitung der Bilder auf GRund der früher falschen Darstellung der Farben.

Mit der Sehgewohnheit hat das nichts zu tun.

Gruß
Markus
Autor: kaliko
« am: 20. Januar 2011, 14:10  »

Hallo Manu!

Ich hab' da sehr interessiert mit gelesen, weil ich immer sehr unsicher beim Vorbereiten für den Druck bin, und auch schon über so einen Spyder nachgedacht habe.

Deine Bilder (meinst du bearbeitete oder ooc ? ) erscheinen dir im Augenblick (der Umstellung) seltsam : bedeutet die "richtige" Kalibrierung nun, dass du deine Sehgewohnheiten umstellen musst, oder heißt es nicht einfach, dass du deine Bilder jetzt anders bearbeiten musst, damit sie dir wieder gefallen? Die Frage klingt vielleicht doof, aber mir ist das wirklich nicht ganz klar.  :think:  :think:   
 
lg
Brigitte