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Zusammenfassung

Autor: mike
« am: 16. September 2005, 01:23  »

Hallo Photfreunde! Ohje... die Frage die zum Glaubenskrieg wurde . Naja, ich geb den guten Horst mal wieder recht *schulterklopf*. Die digitale Technik ist auf dem Vormarsch und wird auch bestimmt zum geltenden Standart werden. Ich für meinen Teil bin analoganer und kann der digitalen Fotografie bis jetzt noch nichts abgewinnen. Und bitte jetzt nicht sagen "Warte mal ab bis du mit einer Digitalen SLR gearbeitet hast". Ich hatte schon das Vergnügen schon und ich habe mir trotzdem vor gut 3 Monaten noch eine Eos 33V gekauft. Ich sage hier nicht das die digitale Fotografie keine Fotografie ist oder das die digitalen schlechter sind. Nein wer das behauptet hat Scheuklappen auf und nichts ist gefährlich als das in der Fotografie. Ich brauche nur das Gefühl der Spannung. Ich möchte einen Film einlegen, Fotografieren und sagen können "Das ist etwas geworden!" ohne das ich auf den Monitor schauen mußte. Für mich bedeutet Fotografie das Licht zu beherschen bzw. damit umgehen zu können (davon bin ich leider noch meilenweit entfernt). Nehmen wir einmal an ich habe nur noch ein Bild auf den Film frei und sehe eine tolles Motiv was mich anspricht. Ich muß mir also absolut sicher sein das ich alles richtig mache bzw. ich muß es können, denn ich habe nur diesen einen versuch. Und genau da möchte ich hin. Gut der digitale Nutzer hat hier einen Vorteil: er kann es sofort überprüfen, aber auch nur insofern er sich auf seinen Monitor verlassen kann. Als ich mit einer digi gearbeitet habe hatte ich das gefühl ich würde mir einen PC vors Gesicht halten. Ich glaube Horst versteht was ich meine, denn wir haben uns schon mal darüber ausgetauscht. Fazit: Ich will der klassischen Fotografie solange wie möglich erhalten bleiben - was aber nicht heißen soll das ich mir irgendwann eine digitale kaufen würde - aber im moment ist das für mich unvorstellbar. Ich glaube das man gute Fotos nur dann machen kann wenn man eine Gefühl oder Beziehung zu seiner Kamera hat. Und die habe ich bis jetzt moch nicht bei einer digitalen erlebt... aber wer weiß.... . Gruß Mike


analog ist elvis, digital ist dieter bohlen! Let´s Rock ´n´Roll baby!

Autor: Horst
« am: 13. September 2005, 12:49  »

Hi Manuel,
fürchte die Zeit hat mich berits überholt, Hi, Hi.
Darf ich meinem Sohn glauben schenken: " Laß es Papa,- du bist zu langsam für diese Welt"!

Nun,- auch wenn ich vielleicht zu langsam für diese Welt bin, eines möchte ich auf keinen Fall missen. Und,- Leute ihr könnt es mir glauben.
"All die vielen schönen Stunden in der Dunkelkammer".
Wo Berge von "Müll" entstanden ist, aber auch das eine oder andere schöne Bild.

Und wenn ich einmal ( im hohen Alter) mit Kordhosen und karriertem Farmerhemd und dicker Hornbrille wieder in meiner Dunkelkammer stehe, wenn die Welt nicht mehr "digital" fotografiert, sondern es längst ein "neues Medium" gibt.
Werde ich weiterhin meine Prints machen und schön artig das Bromsilber aus meinen Bildern fixieren, Trocknen und mich daran erfreuen.

Danke Manuel !

In diesem Sinne: "Es lebe Elvis" !
Horst

Autor: fotomaja
« am: 12. September 2005, 21:29  »

hallo horst,
mein tipp: probiere einfach mal aus,digital zu fotografieren. du hast nichts zu verlieren. wenn es dich nicht überzeugt,dann lass es einfach. so habe ich auch gedacht.
ich bin ein überzeugter "analoger" und auch " digitaler". beides hat seine vor-und nachteile! man muss nur wissen, wo man was braucht und wie man was anwendet.gehe einfach mit der zeit,ehe sie dich überholt.ich habe früher nur an der analogen fotografie gehangen und mich mit digital-freaks gestritten.vor-und nachteile,du weisst schon.dann habe ich angefangen, a u c h digital zu fotografieren und war totol begeistert,welche möglichkeiten sich da auftaten.bedenke nur,was für einen aufwand mehrfachbelichtungen,abzüge mit sabattiereffekt oder strichumsetzungen im analoglabor machen!! farbisohelien am rechner-kein problem.zeit,geld und gesundheit profitieren davon. eines haben analog und digital auf jeden fall gemeinsam: sie führen zum selben ziel-eine brauchbare vergrößerung und viel,viel spass!!
in diesem sinne-fotozeit ist jederzeit.

gruß manuel

Autor: fotomaja
« am: 12. September 2005, 20:55  »

vielen dank für die ausgiebige beantwortung der fragen!!
ich merke,du lehnst die digitale fotografie weder ab,noch hängst du an der analogen.
ich denke,das ist zeitgemäß.
übrigens nicephore niepce fertigte im jahre 1827 die erste fotografie an(studienheft 2,ils,seite 6 )
eine frage noch: bist du hobby-fotografin,semi prof., oder professionelle fotografin???
dein fotografisches wissen ist sehr gut,deshalb frage ich .

gruß maja.

p.s. ein spruch noch: wenn der jäger seine waffe vergisst,wird die jagd zur kunst- indem der fotograf auf die wirklichkeit ziehlt,trifft er seine ware beute-sich selbst..

Autor: Horst
« am: 12. September 2005, 11:54  »

Hallo Manuel,
Da haßt Du recht, hab mich noch nicht ganz diesem Medium geöffnet.  Es gibt sogar Leute, welche behaupten, daß "digitale Fotografie", überhaupt keine Fotografie ist.
Das sehe ich aber nicht ganz so eng.
Um zu verstehen was ich gemeint habe vieleicht dieses hier:

http://www.hildania.de/users/hildi/wiki/...italeFotografie

Wenn Du noch Fragen dazu haßt, dann bitte.

So Long !
Horst

Autor: fotomaja
« am: 11. September 2005, 21:58  »

hallo horst,

hast recht-über diese frage wurde schon viel diskutiert und wenn man mit der zeit gehen möchte, muss mann diese frage wohl mindestens jährlich oder zumindestens nach jeder photokina aufwerfen.
was denkst du, was eingefleischte digitalfotografen geantwortet hätten ??
wie du schreibst, hast du dich diesem medium noch nicht so richtig geöffnet.
das überrascht mich...

Autor: Jens
« am: 07. September 2005, 15:36  »

100% Zustimmung

In Antwort auf:
Entscheidend ist die Vergrößerung am Schluß
und der Spaßfaktor.

Selten einen Satz gelesen, der diese "Problematik" ao auf den Punkt bringt.
Danke Rosmarie






Fotografie

Autor: Horst
« am: 07. September 2005, 15:29  »

@  Manuel,
.... bitte, bitte nicht schon wieder diese endlos Diskusion ( welche sowieso zu nichts führt ) "Analog contra Digital".
Leute,- mal ehrlich, es macht keinen "Fun" mehr.

Wichtig sind die Ergebnisse.
Habe zwar, immer noch ein innerliches "Aber" gegen die Pixel-Papparazzis, aber auch ich arbeite daran, mich diesem Medium zu öffnen.

Also,- würde sagen, lassen wir`s.

Best Regards !
Horst

Autor: Rosmarie
« am: 07. September 2005, 02:01  »

@Manuel

was ist im kommen, warum sollte man wechseln?  
Im Kommen ist ganz eindeutig die digitale Fotografie. Auch beim Mittelformat.
Ein Wechsel ist wenn, dann nur für „Vielknipser“ aus Kostengründen notwendig.
Der Neueinsteiger sollte dann aber gleich zur Digi greifen, wenn die Qualität (Postergröße) nicht erforderlich ist.
Auch zu erkennen an der Tatsache, welche Firmen "gehen"

spielt geld und zeit dabei die entscheidende rolle?
Aber natürlich. Ich denke sogar eine sehr große Rolle. Siehe den Beitrag „Film-Kosten-Anfrage“
Soviel zum Thema Geld bei der Aufnahme.
Der Zeit/Geldfaktor für missratene Entwicklungen hier mal nicht  mitgerechnet.

kann man die qualität zwischen einer 6 megapixel-kamera direkt mit dem guten alten diafilm einer analogen kamera vergleichen ?????
Jain!!!
Das eine ist Durchlicht (Dia) und das andere ist Auflicht (Papierabzug). Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Eine Monitorbetrachtung ist weder mit einem Dia noch mit einem Papierbild vergleichbar.
Macht man jedoch von beiden einen Papierabzug, dann kann man die Qualität der beiden vergleichen.
Der Diafilm ist in seiner Auflösung (noch) wesentlich besser.
Bedenken wir, dass eine qualitativ gute Aufnahme A4 (20 x 30) unter den günstigsten Bedingungen mit einer mind. 3-4 MP-Kamera erstellt werden kann.
So benötigen wir für eine Aufnahme in der gleichen Qualität (40 x 60) mind. die ca. vierfache Pixelanzahl. Also 12 MP. Der Dia-Abzug ist immer noch besser.
Um an die Qualität eines Dias zu gelangen, benötigt man meiner Berechnung nach ca. 24 – 30 MP (Leica APO-Objektive als Grundlage)

So gesehen wird es noch eine Weile dauern bis diese Dia-Qualität erreicht wird. Das spricht für die Analoge Fotografie.
Um Papierbilder kleiner A3 zu produzieren genügt eine 6-8 MP-Kamera.
   
ist die digitalisierung via scanner vergleichbar mit den direkten digitalen daten einer digi-cam???  
Jain.
Ein Nikon-Filmscanner Coolpix 5000 ED mit 4000 dpi bringt ein Dia mit ca. 20 MP in Digitalform.
Durch die Software Silverfast Ai beim Scannen und Photoshop CS zum Bearbeiten kann das Endergebnis (Rauschunterdrückung, Kontrast, Farbe ....) einem Standard-Dia-Papierabzug das Wasser reichen (und zum Teil sogar besser sein).
Erst Digikams ab ca. 16 MP bringen ähnliche Ergebnisse.

wie seht ihr die prognosen für die zukunft ??
Ähnlich wie bei Audio.
Das Analoge wird von einer kleinen eliteren Minderheit weiter gepflegt, die jedoch vorsichtshalber zweigleisig fährt. "Elvis auf Platte und CD"
Immer feinauflösendere Chips, bessere Software, größere Speicherkarten, keine fortlaufenden Filmkosten, sofortige Aufnahmekontrolle, schnellere Computer, einfachere Bearbeitung, bessere Drucker, Bilder per Mail durch die Welt verschicken, und der riesige Spaßfaktor. Deshalb steht für mich klar, die Digikam ist unaufhaltsam im kommen.

was denkt ihr,was niepke,talbot,barnak und co. zu dieser entwicklung sagen würden ??
Niepke (?), Talbot und Barnak waren in ihrer Zeit auch Visionäre und somit auch Revolutionäre. Der Anfang ihrer Ergebnisse war auch nicht gerade sehr berauschend. Ich glaube, sie würden der heutigen Entwicklung kritisch, aber wohlwollend entgegensehen.

zusammenfassend
Entscheidend ist die Vergrößerung am Schluß
und der Spaßfaktor.

soweit meine Gedanken hierzu

Rosmarie

Carpe Diem  
 und das Licht

Autor: Fotomaja
« am: 06. September 2005, 22:49  »

hallo fotofreunde,

mich würde eure meinung zum thema vor- und nachteile der digital- und analogfotografie
interessieren!!

was ist im kommen, warum sollte man wechseln?
spielt geld und zeit dabei die entscheidende rolle?
kann man die qualität zwischen einer 6 megapixel-kamera direkt mit dem guten alten diafilm einer analogen kamera vergleichen ?????
ist die digitalisierung via scanner vergleichbar mit den direkten digitalen daten einer digi-cam???
wie seht ihr die prognosen für die zukunft ??
was denkt ihr,was niepke,talbot,barnak und co. zu dieser entwicklung sagen würden ??



MFG


****wenn ich nicht malen kann,fotografiere ich und was ich fotografieren kann,werde ich nicht malen****

Manuel