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Zusammenfassung

Autor: Siri
« am: 27. April 2006, 16:19  »

Ja klar, ich mache schon das, was mir gefällt. Vielleicht geht ja wirklich auch ein Teil vom Spaß verloren, wenn man sich nicht mehr wirklich konzentrieren muss. Ich mag das eigentlich auch, wenn man lange rumprobiert und sich überlegt, wie man den besten Effekt erzielt.

Bis ich die Technik und die Einschätzung der Lichtverhältnisse beherrsche, sind aber 90% meiner Bilder einfach Schrott. Und da scheue ich halt davor zurück, jedesmal teure Großabzüge machen zu lassen. Ich kann ja nicht wie bei einer Digitalkamera 2000 mal per trial & error meine Fähigkeiten verbessern.

Aber ich gebe nicht auf. Manchmal ist ein gutes Bild dabei, da freut man sich dann doppelt. :-)


Siri

Autor: Ingo
« am: 27. April 2006, 14:41  »

Hallo Siri,

nun lass dir bloss nicht den Spass verderben...

Rein technisch gesehen sind die Digitalos mit ihren Autofokus - Objektiven und Oma-Programmen (Sportprogramm, Landschaftsprogramm und wie sie alle heissen) vielleicht besser dran als wir Analog-Puristen, denn sie können eigentlich nichts mehr verkehrt machen (rein technisch), aber es macht noch lange keine besseren Fotografen aus ihnen. Denn ein Kreativ - Programm haben selbst die teuersten Kameras noch nicht. Es ist das, was du durch das Objektiv siehst und für spätere Zeiten konservierst, was zählt. Tu es für dich und nicht für andere. Und wenn es anderen auch gefällt, um so besser.

Grüße, Ingo
**

»Gelegentlich mag Schärfe auch keine erwünschte Bildeigenschaft sein, weil etwas weichere Wiedergabe besser für die Charakterisierung des betreffenden Objektes geeignet ist«.
A. Feininger

Autor: Siri
« am: 27. April 2006, 14:14  »

Hallo Ingo

Danke für die ausführliche Antwort. Im Grunde ist ja klar, dass man nicht allzu viel erwarten kann, wenn man nicht bereit (oder in der Lage) ist, mehr zu zahlen. *seufz*

Ich bin schon an der Fotografie interessiert, nicht an Partybildern fürs Internet. Ich finde es einfach spannend, Dinge aus ihrem Gesamtzusammenhang herauszuheben, einen neuen Blickwinkel auszuprobieren oder einfach mit 'rechtwinkligen Augen' herumzulaufen und nach guten Motiven zu suchen.

Aber ist ja auch schön, wenn man andere daran teilhaben oder ihre Meinung dazu abgeben lassen kann, und man will ja auch das Beste aus einem Bild herausholen. Es ist schon frustrierend, wenn man sieht, was andere mit guten DSLRs und elektronischer Bildbearbeitung für 'künstlerische' Ergebnisse produzieren, auch wenn das mit reinem 'Ablichten' vielleicht nicht mehr viel zu tun hat. Trotzdem sind sie oft interessanter zu betrachten, weil sie eine subjektivere Sichtweise ausdrücken können als eine reine Abbildung (IMO). Ich habe auf Amateurlevel bei Flickr natürlich auch schon ganz tolle Aufnahmen von Filmfotografen gesehen, aber die haben entweder eine eigene Dunkelkammer oder machen das Ganze seit 20 Jahren.

Und letzten Endes bin ich eher am Ergebnis interessiert als an der Technik. Die muss ich mir sowieso erst noch aneignen, und wenn man mal anfängt, dann schielt man natürlich immer neidisch zu den HighEnd-Geräten (siehe Scanner, den kaufe ich mir gar nicht erst, sonst kann ich mir gleich eine gute DSLR kaufen, wenn man jeweils die Kosten für Filme und Entwicklung noch dazuzählt).

Was das Entwickeln betrifft: Ich würde ja für Abzüge auch mal bisschen mehr zahlen, wenn ich vorher wüsste, dass die Fotos auch wirklich "was sind". Oft liegt es ja an meiner eigenen Unkenntnis oder wackligen Hand, dass ein Bild nix wird. Aber auf gut Glück einfach zahlen, ist so eine Sache...

Naja, jedenfalls gut, dass es ein Forum gibt, in dem man als Anfänger mal nachfragen kann. Das mit den Dias werde ich mal ausprobieren, hab ja auch noch ein paar alte, die auch langsam in ihren Kästen vor sich hinmodern. Irgendwie mag ich Dias sowieso, hab die auch immer gern selbst gerahmt. :-)

Schönen Gruß,
Siri

Autor: Ingo
« am: 27. April 2006, 09:55  »

Habe gerade wieder Filme zum Entwickeln gebracht. Ich kreuze immer die billigste Variante an, also 9x13 auf Standard-Papier für einen Cent/Bild. Das ist für mich ein etwas besserer Kontaktabzug, weil ich sehr viel Material produziere. Alleine gestern 4 Filme a 36 Aufnahmen, wenn ich die alle in Premium-Qualität auf 13 x 18 abziehen lassen würde, wäre ich bald ein armer Mann.

Was ich sagen will: Man kann nicht für den günstigsten Preis die beste Qualität erwarten und ein 9x13-Billigabzug ist nicht das Non-Plus-Ultra für eine Scan-Vorlage. Da kann das Labor nichts für...

Grüße, Ingo
**

»Gelegentlich mag Schärfe auch keine erwünschte Bildeigenschaft sein, weil etwas weichere Wiedergabe besser für die Charakterisierung des betreffenden Objektes geeignet ist«.
A. Feininger

Autor: Ingo
« am: 27. April 2006, 08:03  »

In Antwort auf:
Siri: Ich bin im Moment ziemlich frustriert, weil meine Farbfilmabzüge und Scans bis auf wenige Ausnahmen eher enttäuschend sind.

Das kann ich gut nachvollziehen. Ich war auch frustriert und hatte fast den Spass am Fotografieren verloren, bis ich gemerkt habe, daß ich die ganze Zeit Äpfel mit Birnen verglichen habe. Weil ich z.B. Bilder von einem "Naturfotografen" als Referenz herangezogen habe.

Aber: Zum einen hat der ein Objektiv, daß alleine so viel kostet wie ein Kleinwagen, zum anderen fotografiert er mit einer sogenannten Digitalkamera. Also genau genommen handelt es sich hierbei nicht einmal mehr um Fotografie, sondern um elektronische Datenverarbeitung.

Um »richtige Bilder« ins Internet zu kriegen, müssen sie erst in Dateien umgewandelt werden und so gut wie keine Umwandlung von einem Medium in ein anderes geschieht ohne Verluste. Überleg dir mal was alle passiert ist auf dem Weg von der Aufnahme bis ins Internet:

- Belichtung des Negativfilms
 - Entwicklung des Negativfilms
 - Belichtung des Filmpapiers
 - Entwicklung des Bildes
 - Einscannen des Bildes
 - Komprimierung als JPEG

Da spielen so viele Faktoren mit, auf denen etwas schief gehen kann und folgerichtig ist die Verwendung von Dias vorteilhafter, wenn man die Bilder nur fürs Internet braucht. Um es mal praktisch zu formulieren: wenn man lediglich "Material" braucht, um Internetseiten aufzulockern, tut's eine Digital - Hemdtaschenkamera. Aber das ist eben nicht Fotografieren, sondern elektronische Datenverarbeitung.

Ansonsten hilft nur Eliminieren der Fehlerquellen und zu versuchen, aus seinen Möglichkeiten das Beste zu machen. Sind oft kleine Dinge, z.B. die Bilder nicht matt entwickeln zu lassen, wenn man vorhat sie zu scannen und ähnliches. Ich versuche auch gerade die Dia - Foto-CD - Variante, weil ich mit Scannern (Na ja, die Preisklasse, die ich mir leisten kann) auf die Schnauze gefallen bin. Ansonsten ist beim Scannen zu beachten: Shit in - Shit out. Kommt eben auf die Vorlage an.

Grüße, Ingo
**

»Gelegentlich mag Schärfe auch keine erwünschte Bildeigenschaft sein, weil etwas weichere Wiedergabe besser für die Charakterisierung des betreffenden Objektes geeignet ist«.
A. Feininger

Autor: Siri
« am: 26. April 2006, 19:29  »

Ich habe hier bei mir in der Nähe mal nach einem Fachlabor gegoogelt, und die verlangen pro Abzug teilweise 10 Euro oder sowas. Kann das wirklich sein? Oder habe ich da was falsch verstanden?

Hier mal der Link:

http://www.centrallabor.com/

Ich hätte noch eine Frage zum Entwickeln. Wenn man die Bilder auf Foto-CD scannen lassen möchte, ist es dann ratsam, eher Diafilm zu verwenden als normalen Farbfilm? Ich bin im Moment ziemlich frustriert, weil meine Farbfilmabzüge und Scans bis auf wenige Ausnahmen eher enttäuschend sind. Okay, ich bin im Grunde Anfänger und habe jetzt erstmal nur rumprobiert, aber ich meine mich zu erinnern, dass meine Dias früher eigentlich ganz ordentlich ausgesehen haben. Definitiv mehr Farbsättigung, Schärfe und Kontrast. Woher soll ich wissen, ob es an mir liegt, wenn die Entwicklung schlampig ist?

Aber Fachlabor...bei den Preisen kann ich auch gleich anfangen, auf eine DSLR zu sparen. Und das ist im Moment echt nicht drin. :(

Abzüge sind mir eigentlich sowieso egal, mir geht es im Moment vor allem um die Scans, damit ich die Bilder im Internet verwenden kann. Also lieber Dias mit Foto-CD? Kann da weniger verpfuscht werden?

Viele Grüße,
Siri

Autor: Dnaturfoto
« am: 07. Februar 2006, 09:32  »

Und wenns dann doch ein bisserl mehr sein soll, ab ins Fachlabor. Zwar etwas teurer, aber qualitativ um längen besser. Lohnt sich natürlich nur bei einer entsprechenden Verwendung der Bilder.
'Wir sehen nicht nur mit unseren Augen, sondern auch mit unserem Gefühl.'

Autor: willi1960
« am: 07. Februar 2006, 08:09  »

Hallo

Klar Bild vom Dia wird ebenfalls angeboten.

Die Qualität ist mittlerweile gut - die Dias dürfen halt nur nicht zu kontrastreich sein
da dieser Kontrastumfang nicht aufs Papier transportiert werden kann.

Aufpassen bei geblitzten Porträts.

Suche Dir nen vernünftigen und kulanten Fotohändler der auch Reklamationen akzeptiert.
(Bei den Billigdrogerieketten wird häufig eine Qualitätsreklamation abgelehnt)

Viele Grüße

Autor: Nemesis
« am: 06. Februar 2006, 20:26  »

hab noch ma kurz ne andere Frage!

es war eben die ganze Zeit die rede von Abzügen von Aegativen,macht einem ein Fachgeschäft auch Abzüge von nem Diafilm und wie is es da mit der Qaulität?

sorry,kenn mich da nich so aus und wollte das einfach ma wissen!
bin noch anfänger!

Autor: willi1960
« am: 11. Dezember 2005, 11:02  »

Hallo

Das trifft genau das , was ich weiter oben aufgeführt habe !!!

Bei der Negativentwicklung kann normal nix passieren aber bei den Abzügen scheiden sich die Geister.
Schön das Du ein "vernünftiges" Labor gefunden hast.
Aber wer iin der "Masse" ist schon bereit den doppelten Preis für auf den ersten Blick die gleiche Leistung zu zahlen ?

Wer selbst erlebt hat der machts gerne - Leistung UND Qualität kostet eben etwas mehr !!!

Viele Grüße

Willi

Autor: chrissy
« am: 30. November 2005, 18:30  »

Hallo,
ich bin neu im Forum.
Zum Thema Großlabor, speziell Cewe kann ich die "Schwärmerei" dafür echt nicht verstehen.
Ich bin seit gut einem Jahr neu bei der analogen Fotografie.
Ich habe meine Filme, bisher bei einem Fotogeschäft abgeben und nicht bei einer Drogeriekette.
Sollte schon keine Billigabzüge sein. Dieses Fotogeschäft läßt die Filme und Abzüge bei Cewe entwickeln.
Bisher hab ich die Qualität so im großen und ganzen akzeptiert. Manchmal hatte ich aber auch Zweifel bei der Qualität.
Durch einen Zufall habe ich nun wirkliche Qualität kennengelernt.
Im nachfolgenden schildere ich das Mal: Ich laß meine Abzüge immer 13x18 machen. Der vom Fotoladen hatte aber bei einem Auftrag bei einem Film kein Format angekreuzt, so daß ich dann 9x13 bekam. Nun wollte ich die 13x18 nachbestellen. Und bekam die Abzüge nach gut einer Woche, weil Nachbestellungen immer länger dauern, leider waren die Abzüge ziemlich blaustichig und mit flauen Farben. Die 9x13 waren von der Farbstimmung ok. Hatte den auch ein Musterfoto mitgegeben. Der vom Fotoladen meinte er könne keine Unterschied erkennen, aber nahm die Reklamation trotzdem an. Dann wieder nach gut 10 Tagen, weil Reklamationen noch länger dauern, bekam ich aber die schlechten Abzüge nochmal geliefert.
Ich hab für die Reklamation nichts extra bezahlen müssen.
Ich sagte mir, das hat da keinen Sinn mehr. Ich entschloß mich die Negative zu einem Fotofachlabor zu schaffen, die die Abzüge selber machen. Und ich bekam echt wunderschöne Abzüge - knackig scharf, tolle kräftige Farben innerhalb von 2 Tagen. Die lieferten eine wirklich bessere Qualität, ich bin so positiv überrascht. Im Vergleich dazu die Abzüge von Cewe, da ist so ein permanenter Grauschlauer drauf. Man kann wirklich sagen, daß ist eine einzige graue Soße, was die in den Großlaboren abliefern. Soviel zum Thema Cewe. Der vom Fotoladen sagte mir außerdem, da arbeiten fast nur Ausländer. Da ist doch bestimmt keiner vom Fach. Der Abzug wird nur über den Preis gemacht. Ich hab da bei dem Fotoladen immer so ca. 36 cent pro Abzug bezahlt. Natürlich waren die die Abzüge im Fotofachlabor viel teuer 66cent. Aber was nützt einem ein niedriger Preis, wenn man die Abzüge wegschmeissen kann. Der ganze Ärger hatte nun mich dazu gebracht, endlich richtige Qualität kennenzulernen.
Das mußte ich mal loswerden.
Chrissy

Autor: Jens
« am: 27. November 2005, 15:30  »

CN = ColorNegativ

es gibt keine dummen Fragen....


Autor: silberschild
« am: 27. November 2005, 15:17  »

Mal wieder ne dumme Frage:

Was ist CN? Lese ich es richtig als KB (also Kleinbild (35mm?)) heraus?
Immer am Drücker bleiben ;-)

Autor: Horst
« am: 30. August 2005, 20:10  »

@  willi1960
.... da bist Du klar im Vorteil.
Hatte noch nicht die Gelegenheit solch ein Großlabor zu besichtige,. Weiß aber durch Erzählungen, wie es dort zugeht (zuging).

Danke für die aufschlußreiche Erläuterung.  Man lernt halt net aus .

Have a nice day!
Horst
Wer sehen kann, kann auch Fotografieren.- Sehen lernen, kann allerdings sehr lange dauern.

Autor: willi1960
« am: 30. August 2005, 08:49  »

Schau Dir mal nach Möglichkeit so ein Großlabor an !!!
Dann wirst Du eine andere Meinung dazu haben.
Habe vor 2 Monaten die Cewe in Oldenburg besichtigt.
(kenne aber auch die Photex in Willich)

Professionelle Verarbeitung.
Sauberkeit echt Top.
Automatische Regeneration der Chemie.

Diesen Standart schaffst Du in Deinem Labor nur unter grössten Anstrengungen.

Bei s/w sieht die Sache anders aus . Da bist Du im Heimlabor immer besser da Du individuell
auf dein Filmmaterial , ja sogar auf die Aufnahme bezogen , entwickeln kannst.

Aber bei CN geht nur eine richtige Entwicklung. Die ist vorgeschriebn und in den Tolleranzen sehr eng.

Die labore machen , um diesen Vorgang zu überwachen , regelmäßig densiometrische Messungen
an denen man feststellen kann ob die Entwicklung dem Optimum entspricht oder ob die Einstellung der Maschinen verändert werden muss.

Klar , es kann immer mal was passieren aber in den letzten Jahren hat sich das massiv verbessert.
Filmverwechslungen bzw. Beschädigungen oder Filmverlust liegen unter 0,1 %.
Schlimm für den den es gerade mal trifft aber nen Volltrefferschutz wird es nie geben.

Selbst im Heimlabor passiert halt mal was (Dose verwechseln und im Hellen aufmachen oder Entwickler mit Fixierer verwechseln).
Wir sind halt alle nur Menschen.