Clicky

Canon EOS 300 - Kameras, Objektive, Gerätetechnik
Logo


Autor Thema: Canon EOS 300  (Gelesen 3557 mal)

Offline Arkadius

  • Foto Azubi
  • *
  • Beiträge: 18
Canon EOS 300
« am: 24. Oktober 2005, 14:05 »
Hallo,
ich habe gestern bei ebay folgende Kamera und Objektive ersteigert:
Canon EOS 300
Tamron AF 80-210mm
Tamron AF 28-80mm
Da ich erst Anfänger bin und eigentlich gar keine Ahnung von SLR's habe, habe ich mich einfach mal auf diverse Beschreibungen bei eBay verlassen. Die Kamera und Objektive habe ich für knapp 140 EUR bekommen, ist der Preis dafür ok?
Ich wollte nämlich eine analoge Kamera, weil ich das Fotografieren als Hobby erlernen möchte. Jetzt habe ich in einem anderen Thread in diesem Forum gelesen, das eine Nikkormat FTn oder FT2 sehr gut für den Einstieg geeignet ist, da man hier noch alles selbst einstellen muss und es somit für den Lernprozess vorteilhaft wäre. Sollte ich mir jetzt noch so eine ältere Kamera anschaffen oder komme ich auch mit der EOS 300 aus bzw. ist da auch alles manuell einstellbar? Zu den Objektiven: Davon habe ich natürlich auch keine Ahnung, aber wie sind die beiden Objektive qualitativ zu bewerten?

Ich habe mir jetzt das Buch "Fotografieren" von John Hedgecoe (siehe Amazon.de) gekauft, da es wirklich gute Bewertungen erhalten hat. Hat das jemand schon zufällig gelesen? Ich werde jedoch sicherlich noch einige Fragen haben und auch in Zukunft hier gerne vorbeischauen.

Schon mal im Voraus vielen Dank für Antworten.
Gruß,
Arkadius


Canon EOS 300
« am: 24. Oktober 2005, 14:05 »

Offline Jens

  • ADMIN
  • *****
  • Beiträge: 5117
    • Fotografie Forum
Canon EOS 300
« Antwort #1 am: 24. Oktober 2005, 14:30 »

Hallo Arkadius,

ich denke mit dem Hedgecoes Buch bist du gut bedient. Die Bücher sind sehr hilfreich geschrieben (ich hab zwar eins von ihm - allerdings ein recht altes, dennoch, die Grundlagen ändern sich ja nicht). Ich denke der Preis ist o.k.  Du kannst auch mit der EOS 300 alles manuell einrichten. EInfach den Motivschalter auf "M" drehen (Manuell). Hier sollte für den Anfang das Buch und in jedem Fall die Bedienungsanleitung weiterhelfen. Belichtungszeit und Blende lassen sich hier ganz separat einstellen. Und dennoch zeigt dir der interne Belichtungsmesser, ob alles passt (durch den Sucher sehen und Auslöser leicht drücken). Ganz zum Anfang würde ich abert vielleicht ersteinmal die Blendenautomatik oder die Zeitautomatik nutzen ("Av" und "Tv"). Hier kannst du jeweils die Zeit oder die Blende selber einstellen, das jeweilige Gegenstück wird dann automatisch ermittelt. Sehr hilfreich um die Kamera und die Funktionen/ bzw. Reaktionen kennenzulernen! 140 Euro für eine gebrauchte EOS300 mit zwei Objektiven ist schon o.k.! Zu den Objektiven kann ich jetzt wenig sagen. Meiner Meinung nach halt Standardobjektive, was ja nicht per se schlecht ist.




"Deine Kamera macht echt tolle Fotos." - "Dein Herd macht echt tolles Essen."

Offline Arkadius

  • Foto Azubi
  • *
  • Beiträge: 18
Canon EOS 300
« Antwort #2 am: 24. Oktober 2005, 14:36 »

Danke für die schnelle Antwort, das beruhigt mich und ich kann es kaum erwarten, bis die EOS da ist.
The Unnamed Feeling...


Offline tigeraeuglein

  • Meister
  • *****
  • Beiträge: 517
    • Unsere Seiten...
Canon EOS 300
« Antwort #3 am: 24. Oktober 2005, 14:38 »

Hallo,

du kannst auch bei der EOS 300 alles per Hand einstellen, wenn du willst. Also daran scheitert es garantiert nicht... :-)

Gruß, Susi

mehr Bilder gibt's hier

Offline Scalar

  • Foto Azubi
  • *
  • Beiträge: 11
Canon EOS 300
« Antwort #4 am: 24. Oktober 2005, 14:59 »

Hallo,

eines solltest du aber beim Fotografierenlernen machen: Schreibe dir zu jedem Bild auf, welche Einstellungen du gemacht hast und warum. Es vergeht einige Zeit zwischen Film voll-Bilder da, und in der Lernphase ist es schon wichtig, dass man Ursache-Wirkung sieht und versteht.

LG
Volker
 


---
Fotografieren - Der feine Rausch.

LG
Volker

---
Fotografieren - Der feine Rausch.

Offline Arkadius

  • Foto Azubi
  • *
  • Beiträge: 18
Canon EOS 300
« Antwort #5 am: 24. Oktober 2005, 15:03 »

Stimmt, danke für den Tipp! =)
Eine Frage hätte ich da noch beim Entwicklen der Bilder:
Gibt es da etwas worauf ich achten muss, z.b. auf das Papier, also Matt - Glanz? Und soweit ich weiß, ist es doch auch möglich die Bilder vom Film auch noch auf CD zu bestellen, falls man sie nochmal am PC bearbeiten möchte, oder?


Offline Scalar

  • Foto Azubi
  • *
  • Beiträge: 11
Canon EOS 300
« Antwort #6 am: 24. Oktober 2005, 16:11 »

Hallo Arkadius,

wenn du die Bilder später einscannen willst, ist mattes Papier eher hinderlich. Und eine CD würde ich mitbestellen, dann kannst du nämlich "digital" üben.

LG
Volker
---
Fotografieren - Der feine Rausch.

LG
Volker

---
Fotografieren - Der feine Rausch.

Offline willi1960

  • Meister
  • *****
  • Beiträge: 416
Canon EOS 300
« Antwort #7 am: 24. Oktober 2005, 22:09 »

Hallo

Ob Hochglanz oder matt ist eher Geschmacksache.
Es gab Zeiten da war matt absoöut "in" oder noch greulicher "seidenmatt" snne geriffelte Oberfläche.Die Hochglänzenden Bilder wirken aber schärfer und brillianter , gerade bei s/w kommt das gut, wobei ich fast ausschliesslich auch meine Colorfotos Hochglanz machen lasse.Heutzutage ist dei Oberfläche auch nicht mehr so empfindlich wie früher (Fingerabdrücke)lassen sich heute gut abwischen.
Wichtig ist das Du einen Fotohändler oder eine Drogerie erwischst die auch Kulant bei Reklamationen oder Rücknahme von misslungenen Aufnahmen sind. Lieber ein paar Cent mehr bezahlen.

Eine Photo CD würde ich immer erstellen lassen , dann hast Du beide möglichkeiten für die Weiterverarbeitung bzw. Archivierung Deiner Aufnahmen.

Laufe jetzt nich unbedingt in ein Profilabor , das lohnt nur bei Grossvergrößerungen , der Händler um die Ecke tuts. Abraten kann ich aus eigener Erfahrung von den Schleckrs , die sind überhaupt nicht kulant - nur billig im wahrsten Sinne des Wortes.

Übrigens ist die EOS eine gute Einsteigerkamera und wie die übrigen Stimmen richtigerweise sagen ist ja manuelles Einstellen genauso möglich wie ein Automatisches Fotografieren. Aber diszipliniere Dich selbst und lasse die Kamera nicht auf AUTOMATIK "einrosten" sondern spiele mit Zeit und Blende um die ZUsammenhänge zu begreifen und Deine Fotos bewusst zu gestalten.Mache Dich aber zuerst mit der Bedienung der Kamera vertraut damit Du weisst wo die Bedienelemente liegen und wofür dei Schalter und Knöpfe da sind.

Die angesprochenen Nikon Kameras sind weder schlechter oder besser als die Canon , halt nur technisch anders (Stand 70er Jahre).Es sind Spitzenkameras und zum lernen ideal da sie nur das bieten was man auch wirklich braucht.Heutzutage würde man sagen - für Puristen.

Die Tamron Objektive sind o.k. Abbildungstechnisch guter Durchschnitt - halt nix besonderes aber die erfüllen sicherlich Ihren zweck.

Tip am Rande . Da diese Tamron Zooms lichtstärketechnisch nicht die hellsten sind verwende am besten einen 200 oder 400 ASA Film , gerade jetzt in der Dunkleren Jahreszeit und im Hinblick auf den doch recht schwachen kleinen Blitz.

Bei weiteren Fragen ruhig mailen. Wir helfen gerne.

Viele Grüße und allzeit "gut Licht"

Willi



Offline Arkadius

  • Foto Azubi
  • *
  • Beiträge: 18
Canon EOS 300
« Antwort #8 am: 24. Oktober 2005, 23:18 »
Vielen Dank für die hilfreiche Antwort!
v.a. für den Tipp mit dem Film, ich hätte da wirklich keine Ahnung gehabt, was da am besten wäre für die EOS. Was genau sind eigentlich APS-Filme? Normale Farbfilme oder wie? Naja, ich warte mal auf das Buch, da wird bestimmt genau beschrieben welchen Film ich in welcher Situation verwenden sollte.
Ich bin gerade dabei bei eBay eine Nikkormat FT2 zu ersteigern, für einen relativ geringen Preis, der im Moment bei knapp 12 EUR liegt. =)


EDIT: Achja, und stimmt es, dass man Filme am besten im Kühlschrank aufbewahrt??!?!?! Bzw. wieso?
-> http://www.foto-faq.de/fotografie-lexikon/iso_asa.htm


Offline Jens

  • ADMIN
  • *****
  • Beiträge: 5117
    • Fotografie Forum
Canon EOS 300
« Antwort #9 am: 25. Oktober 2005, 08:38 »

Zitat von Arkadius

EDIT: Achja, und stimmt es, dass man Filme am besten im Kühlschrank aufbewahrt??!?!?! Bzw. wieso?-> http://www.foto-faq.de/fotografie-lexikon/iso_asa.htm

Ich hab sogar mal in einem Forum gelesen, dass jemand seine Filme im Tiefkühlschrank aufbewahrte, wenn er wusste, dass es eine Weile dauert, bis sie verwendet werden. Kühlschrank ist auf jeden Fall die beste Lösung. Schließlich ist ein Film ja auch nur eine "Chemische" Grundlage, der wie so viele Dinge in Wärme reagiert. Unter Umständen ist also die (Ständige) Lagerung bei Zimmertemperatur/Temperaturschwankung nicht förderlich für die Qualität der später entwickelten Negative. Aber da können dir sicherlich unsere DUnkelkammer Experten noch mehr sagen...




"Deine Kamera macht echt tolle Fotos." - "Dein Herd macht echt tolles Essen."

FotoFAQ Fotografie Forum & Fotocommunity

Canon EOS 300
« Antwort #9 am: 25. Oktober 2005, 08:38 »