ergänzende Links:
http://www.photoscala.de/node/1008http://www.photoscala.de/node/1060http://www.fotonovum.de/default.asp@rolf
Als ich diese Infos las, fiel mir auch ein, wo der Haken bei der von dir beschriebenen Vorgehensweise ist. Das Dia bzw. das Negativ muss direkt abfotografiert werden und nicht die Projektion auf eine Mattscheibe. Die Mattscheibe hat ihren Platz zwischen Projektorlampe und Dia/Negativ, um das Licht gleichmäßig zu verteilen.
Die Digitalkamera sollte in der Lage sein, das Kleinbildformat bildfüllend abzubilden. Der Nachteil aller kompakten Digitalkameras ist, dass sie im Makromodus eine grausame Verzeichnung haben. Für einzelne Bilder kann man das per Bildbearbeitung herausrechnen. Besser ist natürlich, mit einer DSLR + Makroobjektiv zu arbeiten. Makroobjektive sind weitestgehend verzeichnungsfrei.
Es kommt auf die Ansprüche an, welchen Aufwand man treiben muss. Für Bildchen im WWW kann man improvisieren. Wenn man aber mit den Dateien weiter arbeiten will (ausbelichten, Langzeitarchiv), muss sehr sorgfältig gearbeitet werden. In letzter Konsequenz kommt man nicht daran vorbei, mit einem hochwerten Filmscanner zu digitalisieren (oder einen Dienstleister damit zu beauftragen).