Objektivfilter im Foto Forum (Zubehör digitale Kameras )

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Thema: Objektivfilter  (Gelesen 543 mal)
« am: Januar 23, 2012, 20:00:41 »
Metallicy
Starfotograf


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Beiträge: 60


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Hallo,
bin mit meinem Foto-Spleen jetzt auch dort angekommen. Hab mich Online schonmal grob schlau gemacht welcher Filter was bewirkt. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass UV POL und Graufilter relativ sinnvoll sind.
Da ich 2 Objektive hab und dafür auch 2 Größen brauche wird die Anschaffung (6 Filter) schon nicht gerade preiswert.
Am günstigsten sind die von Hama.
Hat jemand schon Erfahrungen mit denen gesammelt? Irgendwie ist jeder anderer Meinung glaube ich...
Egal ich brauche ein bisschen Hilfe^^

Danke schonmal
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Wenn die geistige Sonne tief steht, werfen sogar Zwerge lange Schatten.
« Antworten #1 am: Januar 23, 2012, 20:14:48 »
Rainer



Beiträge: 6.503


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Hama ist ein großer Gemischtwarenhändler und hat keine eigene Produktion. Je nachdem wo der Einkäufer zugeschlagen hat, bekommt man mal gute, mal weniger gute Ware.

Da es bei Filtern auf höchste Präzison ankommt, sollte man besser dort kaufen, wo man von eine gleichbleibend guten Qualität ausgehen kann.

Bekannt sind B & W, Hoya und Heliopan

Wenn du sparen willst, kannst du die Filter für das größere Objektiv kaufen und mit einem Step-Down-Ring an das kleinere adaptieren.

Und dann sparst du ein weiteres Mal, indem du den nutzlosen UV-Filter wegläßt. Grundsätzlich verschlechtert jede zusätzliche Scheibe vor dem Objektiv die Bildqualität - mal mehr, mal weniger sichtbar. Siehe auch

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1008975

Man sollte deshalb sorgfältig Schaden und Nutzen abwägen - und das in der konkreten Situation. Ein Schutzfilter mag sinnvoll sein, wenn man am Rand einer Ralley-Strecke fotografiert oder wenn neugierige Hundewelpen den Geschmack des Objektivs austesten, aber danach sollte er wieder in die Fototasche zurück.

Welche Objektive hast du denn? Drehen sich die Frontlinsen beim Fokussieren? Wenn dies der Fall ist, wirst du auch wenig Freude am Polfilter haben, weil dieser nach jedem Fokussiervorgang neu eingestellt werden muß.

Hilfe genug?

Gruß

Rainer
« Letzte Änderung: Januar 23, 2012, 20:50:02 von Rainer » Gespeichert
« Antworten #2 am: Januar 25, 2012, 22:35:57 »
Metallicy
Starfotograf


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Beiträge: 60


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Ok das dachte ich mir schon, dass UV Filter eher als ''Objektivschutz'' gedacht sind, anhand von den Beispielbildern die im Inet im Umlauf sind sind wirklich nicht soo krasse unterschiede zu erkennen.

Bisher hab ich die Nikon Objektive 18-55 mm und 55-300 mm. d.h. ich bräuchte einmal für 52 und einmal für 58... von diesen Adapterringen hab ich jetzt noch garnichts gehört. Sind die zu empfehlen?

Zum Polfilter: Generell: Angenommen man kauft einen mit dem Anhang ''Zirkular'', müsste der bei drehenden Frontlinsen auch neu justiert werden??

Danke schonmal für die Hilfe
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« Antworten #3 am: Januar 25, 2012, 22:51:00 »
digilux
Gold Member


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Beiträge: 4.266


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das "cirkular"ist eine optische Eigenschaft des Filters. Moderne SLR brauchen solche Filter, bei den anderen, "linearen" kommt u.U. am AF-Modul zu wenig Licht an zum Scharfstellen. Bei cirkularen ist das anders.
Für jeden Polfilter gilt bei mitdrehenden Frontblenden: Erst fokussieren, dann den Filter einstellen.

LG Lüder
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Sometimes a brain is more important than a fancy camera.  (geklaut - aber richtig.)

Zitat: "Man sieht nur mit dem Sucher gut - Antoine de Saint-Photographie"
(in einem anderen Forum gefunden... ist doch nett, nicht???)
« Antworten #4 am: Januar 25, 2012, 22:52:01 »
Rainer



Beiträge: 6.503


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von diesen Adapterringen hab ich jetzt noch garnichts gehört. Sind die zu empfehlen?

Schwer zu beantworten. Beim kleineren Objektiv steht dann eben etwas über. Die optischen Eigenschaften werden ja nicht verändert.

Du mußt dich entscheiden, ob du etwas sparen willst (gute Polfilter kosten schon mal 50 Euro) oder ob du dich an das Handling gewöhnst.

Zitat
Zum Polfilter: Generell: Angenommen man kauft einen mit dem Anhang ''Zirkular'', müsste der bei drehenden Frontlinsen auch neu justiert werden??

JEDER Polfilter hat eine Drehfassung zum Einstellen, sowohl lineare Typen als auch circulare. "Circular" hat nichts mit dem Drehen der Fassung zu tun (*), sondern ist eine physikalische Besonderheit des Aufbaus.

Wenn du mehr wissen willst, schau dir den Wikipedia-Artikel an.

@digilux

Das AF-Modul ist nicht das Problem und "zu wenig Licht" ist auch unlogisch, weil ja beide Filtertypen das einfallende Licht reduzieren. Der AF funktioniert auch mit linearen Filtern (selber ausprobiert). Die Belichtungsmessung kann irritiert werden.

Gruß

Rainer

(*) Leider wird das selbst in manchen Foto-"Fach"büchern verwechselt wie z.B. im Buch über Landschaftsfotografie von Chris Coe. Ob der Übersetzer das falsche Kraut geraucht hat, weiß ich nicht. Man müßte mal das Original lesen.

« Letzte Änderung: Januar 25, 2012, 23:07:02 von Rainer » Gespeichert
« Antworten #5 am: Januar 25, 2012, 22:56:34 »
Metallicy
Starfotograf


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Beiträge: 60


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Danke für den Tipp :-)
Bei den Kollegen von Wikipedia war ich gerade.
Damit, dass ich keine Filter von Hama kaufen werde hab ich mich auch schon abgefunden.
Lieber etwas mehr Geld in die Hand genommen. Schließlich will ich auch keinen Schund.

Nur nochmal zu den Adapterringen:
Es gibt ja step up und step down Ringe. Was wäre den besser oder beeinflusst ein zu großer bzw. zu kleiner Filter überhaupt die Bildqualität?
Ich hab mir überlegt, ein step down zu kaufen, weil ich das 18-55mm Objektiv am meisten benutze und finde, dass deswegen der Filter genau passen sollte.
Oder hab ich da falsch gedacht?

Gruß
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« Antworten #6 am: Januar 25, 2012, 23:00:49 »
Rainer



Beiträge: 6.503


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Wenn du einen 52er Filter auf das 58er Objektiv schraubst, riskiert du Randabschattungen. Das Objektiv mit dem größten Filterdurchmesser bestimmt die Filtergröße.

Aber probiere es aus. Wenn die Frontlinse des Telezoom deutlich kleiner im Durchmesser ist als das Filtergewinde, könnte es gerade eben gut gehen.
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« Antworten #7 am: Januar 25, 2012, 23:03:11 »
Metallicy
Starfotograf


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Beiträge: 60


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Genau das ist mein dilemma  Angry
Ich gehe aber tenenziell lieber auf Nummer sicher und probiers mit dem größeren Filter...
Da hilft dann nurnoch hoffen, dass ich das mit meiner Objektivblende irgendwie vereinbaren kann.

Hat da auch noch jemand Erfahrung?

Aber erstmal super Vielen Dank an alle Ihr habt mir echt gut weiter geholfen.
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Wenn die geistige Sonne tief steht, werfen sogar Zwerge lange Schatten.
« Antworten #8 am: Januar 25, 2012, 23:12:50 »
Rainer



Beiträge: 6.503


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Da hilft dann nurnoch hoffen, dass ich das mit meiner Objektivblende irgendwie vereinbaren kann.

Das wird so oder so ein Problem. Der drehbare Teil der Fassung hat einen Pinökel, mit dessen Hilfe man diese halbwegs vernünftig anfassen kann. Den kann man zwar in der Regel abschrauben, aber dann wird das Einstellen noch kniffliger.

Da man bei Verwendung des Polfilters normalerweise im 90-Grad-Winkel zur Sonne fotografiert (darüber/darunter schwächt sich die Wirkung ab), kann man es riskieren, die Streulichtblende abzunehmen.
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« Antworten #9 am: Januar 26, 2012, 14:52:47 »
faolchu
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Ich hab mir überlegt, ein step down zu kaufen, weil ich das 18-55mm Objektiv am meisten benutze und finde, dass deswegen der Filter genau passen sollte.

Das Objektiv hat ja eine relativ kleines Gewinde. Es kann ein Vorteil sein wenn der Filter etwas hervorsteht. Das kann sogar die Bedienung des Filters erleichtern.
Die Erfahrung habe ich gemacht.



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...man weiß, daß bei zehn Photographen vor der selben Wirklichkeit mit dem selben Apparat, dem selben Film und dem selben Licht keine zwei identischen Bilder herauskommen werden.
 
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