Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau - Situationen
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Autor Thema: Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau  (Gelesen 4196 mal)

Offline Mattai

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Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau
« am: 08. März 2012, 11:24 »
Liebes Forum,

Ich wurde neulich damit beauftragt eine 'Fotoecke' für die Dokumentation unserer Studentenarbeiten (Architektur) einzurichten. Seitdem stöbere ich nach Know-How im Netz, habe nun einige Fragen offen und hoffe hier nimmt sich jemand meiner an. (Für schnelleser und eilge - die wichtigen Fragen stehen ganz unten) ;)

Ausgangssituation:
Wir haben jede Menge stuentischer Arbeiten (Modelle) aus Papier/Pappe/Holz, die wir für die Dokumentation fotografieren wollen. Bisher wurde das immer 'provisorisch' irgendwo in einer Ecke, auf irgendeinem Untergrund, mit Tageslicht durchs Fenster geknippst.
Mich persönlich nervte diese Herangehensweise, da selten brauchbare Bilder herauskamen - so bekam ich den Auftrag für eine 'Fotoecke'.

Anforderungen:
Es wäre wichtig die Objekte vor einem dunklen Hintergrund zu fotografieren, um sie ggf. freistellen zu können bzw in einheitlichem 'Look' zu haben.
Das ganze soll beleuchtet werden können - wichtig wären wenig harte Schatten und eine neutrale Lichtfarbe, die Nuancen in Papierfarben halbwegs sichtbar werden lassen.
Allerdings ist vollständige 'Schattenfreiheit' auch nicht immer ideal, da manche modelle/Arbeiten (Reliefs z.B.) auch definierte Schattenseiten/Schlagschatten benötigen, um plastisch zu wirken.

Derzeit vorhandenes Setup:
Wir haben in einem Nebenzimmer Platz für eine 'Fotoecke' schaffen können, die bisher wie folgt aussieht:
- 1 Tischplatte, ca. 80x160cm, vor einer weißen Wand
- Links und rechts davon 2 Stellwände, 80cm tief 230cm hoch
- 1 Rolle schwarzer Tonkarton als Hintergrund (von oben angehängt und über Wand auf Tisch abgerollt)
- 2 Baustrahler
- Drumherum nur bedingt viel Platz für großes Setup mit Stativen etcpp.

Probleme:
- Die Baustrahler machen Schlagschatten
- sind nicht hell genug
- lassen sich mit der Kombination mit einfallendem Tageslicht nicht vernünftig weißabgleichen
- das Tonpapier ist minimal 'glänzend', zumindest sieht man durch reflektiertes licht im 'Bogen' hinten immer einen Farbverlauf im Hintergrund.

Angedachtes Setup:
- Stoffhintergrund Schwarz (erhofft: Lichtschluckend/matt)
- Tageslichtlampe mit Softbox/Durchlichtschirm
Da das Budget wie immer recht gering ist (max 100€) und jegliche Investition in die Sache ohnehin schon  x-fache Verbesserungen bringen würde sind wir auf günstig-Angebote von Ebay/Amazon angewiesen (Studiolichtsets Stativ+TageslichtLeuchte als Energiesparlampe+Diffusor)

und Finally - Offene Fragen:

Was eignet sich besser für unsere Zwecke:
Softbox stehend (Angebote meist 40x60cm) oder eine Kombi aus Durchleuchtschirm/Reflexionsschirm (meist ca 84cm)?
Welche Version ist 'vielseitiger' für unterschiedliche Belichtungssituationen? Wofür werden diese in der Regel eingesetzt?

Ich habe das Gefühl eine Tageslichtlampe mit Softbox auf Stativ ist eher unflexibel (könnte man evtl noch direkt obendrüberhängen, quasi als 'Himmel') - und diese Schirme kann man evtl. ein wenig besser ausrichten (und ggf. weglassen und hat normale Strahler für Harte Schatten)?
Allerdings ist für 2 Leuchten mit Schirm schon echt wenig Platz...

Welche Wattzahl/Lichtmenge bräuchte man um diese Fläche (ca. 150cm x 80cm) vernünftig hell ausgeleuchtet zu bekommen?
Die Lampen in den Sets bieten da unterschiedlichste Möglichkeiten (hier beispielhaft):
- Softbox stehend, 60x40cm, 1x45W Enspar = 225W konv.
- Softbox auf Galgen, 40x40cm, 1x105 W Spar = ???W konv.
- Studioleuchten Reflektor 27cm+Durchleuchtschirm 84cm, 2x45W Spar = 2x 225W konv.

Das war jetzt sehrsehr lang - und vermutlich habe ich dennoch irgendwelche wichtigen Angaben vergessen.
Aber dennoch hoffe ich irgendjemand hat sich bis hierher heruntergehangelt und kann mir ein wenig weiterhelfen.

Mit hoffenltich bald erleuchtetem Gruß,
Mateus

Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau
« am: 08. März 2012, 11:24 »

digilux

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Re: Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau
« Antwort #1 am: 08. März 2012, 13:13 »
Hallo Mateus,
Eure Aufgabe stellt in der Tat vor allem Anforderungen an das Licht.
Wichtig ist es, eine möglichst große Lichtaustrittsöffnung zu erreichen, wie man sie vor allem mit Softboxen erzielt. Durchlichtschirme schaffen das auch, streuen das Licht aber weit mehr. Wo man Streulicht nicht haben will, eignen sich softboxen besser.

Du hast Recht: Halogenlampen lassen sich mit Tageslicht gar nicht kombinieren - da kämpft man gegen "Falschlicht" - das Aufeinandertreffen von Licht mit verschiedenen Farbtemperatur - einen aussichtslosen Kampf.
Vor allem: Die Strahler erzeugen durch ihre recht kleine Lichtöffnung harte Schatten. 2 Leuchten: mindestens 2 Schatten. Da wir in der Natur nur eine Leuchte (die Sonne) gewöhnt sind, wirkt das falsch und künstlich.

Zum reflektierenden Hintergrund: In der Regel sollte Fotokarton gute Ergebnisse bringen; allerdings sollten Motiv und Lampen dazu einen nicht zu geringen Abstand davon haben.

Bei allen Lampen ist zu beachten: Licht nimmt im Quadrat zur Entfernung ab. Doppelte Entfernung bedeutet 1/4 des Lichts.
Für eine besonders gleichmäßige Ausleuchtung sollte die Leuchte also mit gewissem Abstand zum Motiv stehen.
Da es bei der Lichtöffnung (z.B. einer Softbox) nicht auf die absolute Größe in cm sondern auf die relative Größe zum motiv ankommt, sollte die eben auch eine gewisse Größe haben und die Lichtquelle eine entsprechende Leistung.

Du schreibst, die Baustrahler hätten zu wenig Licht.
Die verbrauchen in der Regel 500 Watt.
Wie sollen dann Tageslichtleuchten mit 45 Watt ausreichend Licht bringen?

Ich habe mal 3 von denen gehabt - und war maßlos enttäuscht. Ist ne tolle Werbung, und wer keine Ahnung hat - wie ich damals - fällt natürlich drauf rein, besonders, wenn der Hobbyfotograf mal die Preisschilder auf guten Blitzanlagen gesehen hat.
Aber - das sind zumindest meine Erfahrungen: Das wirklich teure an der Studiofotografie ist das Licht.
Will sagen: Für 100 € kriegt Ihr nichts, womit man eine gute Ausleuchtung schaffen kann. Tut mir Leid.

LG Lüder

Offline Mattai

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Re: Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau
« Antwort #2 am: 08. März 2012, 17:55 »
Hallo Lüder,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar.
Die theoretischen Ausführungen zur Lichtleistungm Entfernung und Größen der Softboxlösung und überhaupt die Bestätigung eines solchen Systems) helfen doch schon mal weiter.

Was ich jedoch nicht ganz nachvollziehen kann ist der hinweis zu den Wattzahlen von Baustrahler und Energiesparlampe.
Die Watt-Angaben von Strahler (500W) oder Tageslichtleuchte als Energiesparlampe (z.B. 45W) beziehen sich doch ausschließlicha uf die EnergieAUFNAHME der Leuchtkörper und lassen doch eigentlich KEINEN Rückschluss auf die Helligkeit/Lichtausbeute der Lampe zu.
Die 500W des Halogenstrahlers werden doch zu großen Teilen in Wärme umgewandelt...

Daher wäre eigentlich ein Vergleich von Lumen sinvoller als der von Wattzahlen.
Meine 3Stck 36W Leuchtstoffröhren im Werkstattkeller machen schließlich auch wesentlich mehr 'Licht' als eine 100W Glühbirne.

Natürlich weiss ich, dass solche Starterangebote unter 100€ keineswegs 'vernünftige' Bedingungen sind um als 'Studiolicht' durchzugehen - und für den privaten Gebrauch gebe ich bei Dingen gerne etwas mehr Geld aus als zu knausern...aber das Budget ist nun mal eng gesteckt und nicht verhandelbar.

Was unterscheidet denn ein 'Professionelles' Studiolicht von solchen Günstigangeboten? Reden wir von anderen Lichtquellen (also Gasdrucksuperirgendwasentladung im ggs. zu Energiesparlampe)? Oder schlichtweg von der Lichtmenge?
Im Falle von letzterem habe ich auch solche 4er-Fassungen gesehen, die man einschrauben kann und dann 4 Leuchten statt einer verwendet. (Natürlich sind 4 Leuchten auch gleich etwas höherpreisig...vermutlich ist das DER Unterschied zwischen bilig und teuer) :)

Ahoi,
Mateus

digilux

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Re: Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau
« Antwort #3 am: 08. März 2012, 18:49 »
Sooo unterschiedlich sind sich der Baustrahler und die Tageslichtleuchte letztlich doch nicht - trotz aller Unterschiede. Das eine ist ein Halogenstrahler, das andere im Grunde eine Neonleuchte mit spezifischem Lichtspektrum.
Du hast in sofern Recht, als die Tageslicht-Lampe eine höhere Lichtausbeute hat - bei gleicher Leistungsaufnahme, versteht sich. Dennoch wandelt auch sie einen sehr großen Teil der Energie in Wärme um - jedenfalls die, die ich kenne. Wenn sie dennoch lange nicht so heiß werden wie Halogenstrahler, dann, weil sie nur etwa 1/10 an Leistung aufnehmen, schätze ich.
Wie immer man das dreht: Wenn man ordentlich Licht braucht, ist man mit diesen Tageslicht-Lampen klar untermotorisiert.

Ich hatte vor einigen Jahren mal 3 Tageslicht-Lampen mit je 85W, die sollten etwa 200W einer herkömmlichen Lampe entsprechen. Habe damit Portrait und Akt versucht, die Dinger in die Ecke geschmissen und fortan das Sparschwein emsig gefüttert. Nun habe ich ein paar schöne Studioblitze stehen, denen ich zwar weder mengenmäßig noch qualitativ gerecht werde, aber das Fotografieren damit ist jedes Mal wieder eine einzige Freude.
Womit diese Frage Beantwortung findet: "Professionelles" Studiolicht ist Blitzlicht. Einmal wegen der unerwünschten Hitzeentwicklung der Halo-Strahler, dann aber auch wegen der zu erwartenden Stromrechnung, der Belastbarkeit der Sicherungen/Leitungen und - last but not least - der Farbtemperatur.

Das hilft Dir bei Deiner Frage aber nicht - schon aus finanziellen Erwägungen.
Immerhin: Ich kann natürlich nicht völlig ausschließen, daß Du für Deine Aufgaben mit einer Lampe für 3 Tageslichtleuchten grade so hinkommst. Mit höherer ISO, Stativ und so. Wenn Du ohnehin keine Alternativen hast, wäre es vielleicht den Versuch wert. Mir war nur wichtig, deutlich zu machen, daß diese Leuchten mit der Glückseligkeit eines Studiofotografen reinweg gar nichts zu tun haben. Für größere Aufgaben - und das fängt bereits beim menschlichen Körper an - reichts einfach nicht.

LG Lüder

Offline Mattai

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Re: Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau
« Antwort #4 am: 08. März 2012, 19:58 »
Hallo Lüder,


Womit diese Frage Beantwortung findet: "Professionelles" Studiolicht ist Blitzlicht.

Das hatte ich schon so vermutet - allerdings ists für Laien schwer ohne Dauerlicht zu arbeiten. In unserem Fall ist WYSIWYG einfacher als Ausrichten, Knipsen, Korrigieren, Knipsen, Korrigieren, Knipsen - nächstes Modell und von vorn ;).

Das hilft Dir bei Deiner Frage aber nicht - schon aus finanziellen Erwägungen.
Immerhin: Ich kann natürlich nicht völlig ausschließen, daß Du für Deine Aufgaben mit einer Lampe für 3 Tageslichtleuchten grade so hinkommst. Mit höherer ISO, Stativ und so.


Ich muss Dir sehr für Deine Ratschläge danken - für gewöhnlich bekommt man von Halbprofis/Möchtegernprofis/Vollprofis immer den Holzhammer vor die Stirn geknallt und wird mit "taugt alles eh nicht kauf Dir was ordentliches" weggeschickt. Selten lässt sich jemand auf 'kreative' Lösungsversuche ein.

Ahoi,
Mateus


digilux

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Re: Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau
« Antwort #5 am: 08. März 2012, 21:59 »
Zitat
Das hatte ich schon so vermutet - allerdings ists für Laien schwer ohne Dauerlicht zu arbeiten. In unserem Fall ist WYSIWYG einfacher als Ausrichten, Knipsen, Korrigieren, Knipsen, Korrigieren, Knipsen - nächstes Modell und von vorn

Auch in Studioblitzen ist Dauerlicht verbaut, das sog. "Einstelllicht". Das brennt - wie der Name schon sagt - dauernt und ermöglicht in gewissen Grenzen das Beurteilen der Lichtsituation am Set. Bei guten Geräten sind das auch schon 300Watt und mehr, und die Leistung lässt sich analog zur eingestellten Blitzleistung regeln. Während der Blitz für die Aufnahme auslöst, werden die Einstelllampen natürlich kurz ausgeschaltet, denn für das Bild soll ja allein der Blitz ran.
Das Einstellen der Blitze ist gar nicht so unmöglich, wie man denkt - wie auch ich dachte, bevor ich die Dinger zu Hause hatte. Und ein Blitzbelichtungsmesser hilft sehr dabei.
Das nur noch so zur Info - und vielleicht wecke ich bei Dir ja Interesse für diese spannende Art der Fotografie.

"Kreative Lösungsversuche"... sind eine feine Sache - wenns funktioniert. Auf der wirklich sicheren Seite bist Du mit dem bestmöglichen Handwerkzeug - Beschreibung siehe oben. Wenn da aber - wie bei Euch derzeit - kein Weg hinführt, ist doch der Versuch, aus den möglichen Mitteln das Optimale herauszuholen, nicht verkehrt.
Es kann nur auch nicht schaden, zu wissen, daß man sich technisch an der untersten Grenze des Notwendigen bewegt. Und man spart sich ggf. die Enttäuschung, wenn die Ergebnisse noch Wünsche offen lassen.

Macht mal - und lasst uns an den Ergebnissen teilhaben!
LG Lüder

Offline Geier0815

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Re: Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau
« Antwort #6 am: 08. März 2012, 22:04 »
So als kleiner Einstieg ins Thema Strobisten (das sind die die billige Aufsteckblitze aus China und anderes günstiges Equipment verwenden) HIER ein PDF auf deutsch Wie groß sind denn die Modelle die ihr fotografieren wolllt? Evtl langt ja ein einfaches Lichtzelt von zB Pearl und ein einzelner entfesselter Aufsteckblitz?
Wenn Windows die Lösung ist...
kann ich dann bitte das Problem zurück haben?

Offline Mattai

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Re: Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau
« Antwort #7 am: 08. März 2012, 23:06 »
Hallo Lüder, Hallo Geier

Auf jeden Fall werde ich hier berichten, wie die Sache ausgegangen ist. Ich vermute sehr stark, dass ich eine halbwegs akzeptable 'Billigkombi' zusammenstellen kann.
Nach einem Webabend schwebt mir also in etwa vor:
1 Lampenstativ
1 Softbox 40x60
1 x E27-Verteiler (2er/4er?)
2-4 ESL (Bei 2 Stck je 85W, bei 4 Stck weniger)

Die Modelle sind in der Regel zwischen 20x30cm und 40x50cm groß.
An so ein Fotozelt hatte ich bisher gar nicht gedacht, weil ich davon ausging dass man dort recht wenig 'Spielraum' hat die Objekte auf unterschiedliche Weise zu Beleuchten (also eher von Vorn/ eher von Seite) - jetzt wo ich es mir recht überlege geht das durch die Veränderung der Lichtquelle vermutlich schon. Dennoch bin ich mir nicht sicher, wie 'handhabbar' wir damit wären...ich google mich dazu gleich mal durch ;).

Gehe ich recht in der Vermutung dass 40x40cm Softbox schon eine Spur zu klein wäre? Die Lichtmenge wäre dann wohl zwar gebündelter und man bräuchte nicht so viel Watt drin...aber vermtl. führt das auch zu härterem licht?

Danke und Ahoi ersteinmal,
Mattai

PS: danke für den Link zu den Strobisten - wenn ich mit Blitz statt Dauerlicht warmgeworden bin, werde ich es nicht nur überfliegen sondern auch ausdrucken :)

Offline Geier0815

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Re: Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau
« Antwort #8 am: 09. März 2012, 21:49 »
Tu dir selber einen Gefallen und leg ganz schnell diese unbestimmte Angst vor Blitzen ab. Hier mal ein Bild ohne jeden künstlerischen Anspruch als Beispiel:
Objekt ist ca 10cm groß, in einer Hohlkehle aus 70x50cm Fotokarton, Umgebungslicht durch kurze Verschlußzeit und niedrige ISO raus genommen. Blitz ist ein Metz Mecablitz 44 AF1 in ca 1m Abstand mit einem 83cm Durchlichtschirm davor, mit 1/8 Leistung manuell eingestellt. Ausgelöst über CLS, da ich noch keine Funkauslöser habe.
Du siehst die Schatten sind sehr weich aber noch genug vorhanden um einen leicht räumlichen Eindruck der Figur zu erzeugen/erhalten. Diesen Effekt hätte ich noch verstärken können, hätte ich das Licht weiter nach hinten gestellt.
Kommen wir mal zu Preisen mit denen sowas machbar ist: China-Blitz Yongnuo YN-460II (rein manueller Blitz) 44,50. Schirmneiger 7,99. Durchlichtschirm 8,59. Blitzstativ 24,99. Funkauslöser ca 30. Kleinkram wie Klammern und Fotokarton ca 10. Zusammen ca 130 Euro plus die Versandkosten. Ok, laß das Stativ weg und 'nen Kumpel Blitz und Schirm halten, dann bist Du im Budget.
Schau dir mal DIESE SEITE an um dir ein Bild zu machen wie flexibel Du mit einer solchen Ausrüstung dann bist.
Wenn Windows die Lösung ist...
kann ich dann bitte das Problem zurück haben?

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Re: Kleine Foto'Ecke' für (Architektur)Modellbau
« Antwort #8 am: 09. März 2012, 21:49 »