Suche Objektiv für EOS 5D oder EOS 20D im Foto Forum (Kameras, Objektive, Gerätetechnik)

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Thema: Suche Objektiv für EOS 5D oder EOS 20D  (Gelesen 3453 mal)
« am: Februar 15, 2011, 16:43:14 »
kolibri
Fotograf


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Beiträge: 39


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hallo zusammen,

wie bereits der Betreff des Threads aussagt, besitze ich zwei DSLR-Kameras der Firma Canon.
Da meine Frau gestochen scharfe und vor allem.... RIESIGE... aufnahmen ihrer knopfgrossen Garnelen haben möchte, brauche ich ein vernünftiges Makro-Objektiv für eine der beiden Kameras.

Kann mir jemand von Euch Spezis eines empfehlen? Was ist von Umkehrringen zu halten?

Beste Grüße
Gespeichert
« Antworten #1 am: Februar 15, 2011, 17:37:41 »
digilux
Gold Member


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Beiträge: 4.266


ZitierenZitat

Wenn Du hier im Forum mal in die einschlägigen Threads (Suchfunktion... think) schaust, wirst Du immer wieder das Tamron 90mm empfohlen finden. Gleichermaßen sind Besitzer des 105mm Sigma offenbar sehr zufrieden. Und wenn Du bei photozone mal recherchierst, findest Du auch über das neue 100mm Makro von Canon aussagekräftige Hinweise. Letzteres ist aber nicht mehr ganz so günstig...

Umkehrringe sind eine feine Sache, wenn es um extreme Vergrößerungen geht. Allerdings geht mit der Vergrößerung natürlich auch eine noch weitere Verringerung der Schärfentiefe einher, und die ist schon beim Makro 1:1 nur äußerst knapp. Selbst damit kriegst Du eine Garnele von mehreren Millimeter nur noch partiell scharf abgebildet. Frag lieber Deine Angetraute, ob das den Erwartungen noch entspricht...

Mein Rat, nach wie vor: Für den Anfang, und weit darüber hinaus: Nimm das Tamron. An der 20d macht es eine hervorragende Figur, was die Abbildungsleistung betrifft (habe die Kombination selbst.) Ich habe allerdings schön länger keine Makros mehr gemacht, hab das Tamron an der 5d noch nicht wirklich getestet... shame shame shame

Wenn Du allerdings auf den usm Wert legst, ist das canon vielleicht das Gerät der Wahl... Gute Bilder machen sie alle. Die Frage ist vor allem die, welche Brennweite Du willst, und welche Ausstattung...

LG Lüder
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Sometimes a brain is more important than a fancy camera.  (geklaut - aber richtig.)

Zitat: "Man sieht nur mit dem Sucher gut - Antoine de Saint-Photographie"
(in einem anderen Forum gefunden... ist doch nett, nicht???)
« Antworten #2 am: Februar 15, 2011, 19:22:15 »
Rainer



Beiträge: 6.503


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Was ist von Umkehrringen zu halten?

siehe

http://forum.foto-faq.de/tutorial-einsatz-und-verwendung-eines-retroadapters-t3957.0.html

Kann man machen, wenn das Sparschwein magersüchtig ist und es um tote Materie geht. Die Handhabung ist wegen der nicht vorhandenen Blendenansteuerung sehr umständlich. Ausnahme: der Retroadapter von Novoflex, der aber auch nicht ganz billig ist.

Gruß

Rainer
Gespeichert
« Antworten #3 am: Februar 15, 2011, 20:32:46 »
kolibri
Fotograf


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Beiträge: 39


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Wenn Du hier im Forum mal in die einschlägigen Threads (Suchfunktion... think) schaust, wirst Du immer wieder das Tamron 90mm empfohlen finden. Gleichermaßen sind Besitzer des 105mm Sigma offenbar sehr zufrieden. Und wenn Du bei photozone mal recherchierst, findest Du auch über das neue 100mm Makro von Canon aussagekräftige Hinweise. Letzteres ist aber nicht mehr ganz so günstig...

Umkehrringe sind eine feine Sache, wenn es um extreme Vergrößerungen geht. Allerdings geht mit der Vergrößerung natürlich auch eine noch weitere Verringerung der Schärfentiefe einher, und die ist schon beim Makro 1:1 nur äußerst knapp. Selbst damit kriegst Du eine Garnele von mehreren Millimeter nur noch partiell scharf abgebildet. Frag lieber Deine Angetraute, ob das den Erwartungen noch entspricht...

Mein Rat, nach wie vor: Für den Anfang, und weit darüber hinaus: Nimm das Tamron. An der 20d macht es eine hervorragende Figur, was die Abbildungsleistung betrifft (habe die Kombination selbst.) Ich habe allerdings schön länger keine Makros mehr gemacht, hab das Tamron an der 5d noch nicht wirklich getestet... shame shame shame

Wenn Du allerdings auf den usm Wert legst, ist das canon vielleicht das Gerät der Wahl... Gute Bilder machen sie alle. Die Frage ist vor allem die, welche Brennweite Du willst, und welche Ausstattung...

LG Lüder




Hallo zwink
Herzlichen Dank erst einmal für die antwort.. sicher bin ich mir gerade bei der Brennweite nunmal nicht, sonst hätt ich wohl bereits längst zugeschlagen.

Das Tier muss halt komplett Bildfüllend sein, was gerade bei frisch geworfenen Garnelen wohl schwierig sein wird, weil  sie teilweise nur Stecknadelkopf-gross sind..

Im Moment mache ich die Bilder mit einem Sigma DC 18-200 mm 1:3.5-6.3, was nicht wirklich befriedigende Ergebnisse bringt, da ich die Tiere nicht bildfüllend verewigen kann....

Beste Grüße
Gespeichert
« Antworten #4 am: Februar 15, 2011, 20:35:07 »
kolibri
Fotograf


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Beiträge: 39


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siehe

http://forum.foto-faq.de/tutorial-einsatz-und-verwendung-eines-retroadapters-t3957.0.html

Kann man machen, wenn das Sparschwein magersüchtig ist und es um tote Materie geht. Die Handhabung ist wegen der nicht vorhandenen Blendenansteuerung sehr umständlich. Ausnahme: der Retroadapter von Novoflex, der aber auch nicht ganz billig ist.

Gruß

Rainer

Diese Umkehrringe habe ich zufällig bei der Suche nach Makros in der Bucht gefunden.. ich würde weiterhin ein vernünftiges Makro den Umkehrringen selbstverständlich vorziehen..

Gruß
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« Antworten #5 am: Februar 15, 2011, 21:18:12 »
kaliko
Gold Member


*
Beiträge: 2.499


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Das Tier muss halt komplett Bildfüllend sein, was gerade bei frisch geworfenen Garnelen wohl schwierig sein wird, weil  sie teilweise nur Stecknadelkopf-gross sind..

Hallo!
Nur mal so in den Raum geworfen - ich hab' zwar keine große Erfahrung damit, würde es aber selber gerne mal probieren - : wäre es bei so kleinen Objekten nicht fast relevant, die Bilder durch ein Stereomikroskop (ich glaube, da gibt's Fototuben dafür) zu machen?

Wie hast du denn vor, die Garnelen zu "fixieren"?  Wasserflöhe und Triclopse (auch gar nicht sooo klein)  haben wir immer auf einem Objektträger festgehalten (mit viel Wasser). Das überleben sie problemlos, wenn man sie nur kurz drin lässt (wegen der Hitze der Lampe muss man da aufpassen, auch wegen Sauerstoff). Aber der Druck macht ihnen nichts aus.

 lg
Brigitte
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Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern.
« Antworten #6 am: Februar 15, 2011, 21:24:42 »
digilux
Gold Member


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Beiträge: 4.266


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Nun, bildfüllend kannst Du mit einem Makroobjektiv (gehen bis zum Maßstab 1:1) Objekte in Sensorgröße. Kleinere Objekte werden auf dem Sensor eben so groß abgebildet, wie sie selbst in natura sind. Mit einem Umkehrring an einem Weitwinkel erreichst Du auch deutlich größere Maßstäbe. Da diese einfachen Umkehrringe für eine Hand voll Dollar zu haben sind, spricht nichts dagegen, auch das einmal auszuprobieren.
So oder so erfordert Makrofotografie ein standfestes Stativ mit Fernauslöser.

LG Lüder
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Sometimes a brain is more important than a fancy camera.  (geklaut - aber richtig.)

Zitat: "Man sieht nur mit dem Sucher gut - Antoine de Saint-Photographie"
(in einem anderen Forum gefunden... ist doch nett, nicht???)
« Antworten #7 am: Februar 19, 2011, 03:49:39 »
kolibri
Fotograf


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Beiträge: 39


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Hallo!
Nur mal so in den Raum geworfen - ich hab' zwar keine große Erfahrung damit, würde es aber selber gerne mal probieren - : wäre es bei so kleinen Objekten nicht fast relevant, die Bilder durch ein Stereomikroskop (ich glaube, da gibt's Fototuben dafür) zu machen?

Wie hast du denn vor, die Garnelen zu "fixieren"?  Wasserflöhe und Triclopse (auch gar nicht sooo klein)  haben wir immer auf einem Objektträger festgehalten (mit viel Wasser). Das überleben sie problemlos, wenn man sie nur kurz drin lässt (wegen der Hitze der Lampe muss man da aufpassen, auch wegen Sauerstoff). Aber der Druck macht ihnen nichts aus.

 lg
Brigitte


hallo brigitte..

also nichts für ungut.. aber wenn ich solch einen vorschlag mache.. ich meine.. ihre tiere zu "fixieren" und sie auf objektträgern irgendwelcher lampenhitze und sauerstoffmangel auszusetzen..

tja.. ich glaube dann gibts keine grosse diskussion mehr, dann reicht sie die scheidung ein  Grin Grin Grin
also.... NO way.. die bilder müssen im natürlichen habitus geschossen werden.. will heissen: bis zu 5 cm wasser und 3 mm glas zwischen dem tier und dem spiegel
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« Antworten #8 am: Februar 19, 2011, 10:31:13 »
kaliko
Gold Member


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Beiträge: 2.499


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Na ja, das kann ich natürlich verstehen  Grin  - es ist halt nur ein Problem, dass der Schärfebereich so klein ist und die Tiere sich so schnell bewegen. Ich stelle mir vor, dass da das  photo komplett ohne Fixieren eine Geduldsprobe wird.
  Wir haben unsere Wasserflöhe übrigens nie umgebracht. Im Gegenteil. Da wir verschiedene Entwicklungsstadien, etc. an mehreren Tagen dokumentieren wollten, sollten sie sogar unbedingt gesund und munter bleiben. Wie gesagt - ein bissl Fixieren halten sie aus.
Aber ich bin gespannt, wie du das löst! - Bitte berichte doch weiter!

lg Brigitte
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« Antworten #9 am: Februar 19, 2011, 15:21:50 »
faolchu
Gold Member


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Beiträge: 2.988


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Ich dachte auch erst an Forschung, Zucht und die Ernährung größerer Tiere. Sonst denke ich bei Garnelen zu erst an eine Pfanne und in Butter gebraten.

Es gibt ja sehr schöne dieser Tiere für das Zieraquarium. Eine ganze Reihe von Foren beschäftigen sich mit diesem Thema, wie ich jetzt gesehen habe.
Bei einem Abstand von 3mm Glas und 5cm Wasser gibt es noch weitere Objektive die für Macroaufnahmen geeignet sind. Ein 60mm 2.8 und ein 50mm 2.5 von Canon. Letzteres müsste auch für Vollformat geeignet sein. Laut den Tests im Netz sind die Abbildungen sehr gut. Bei einem min. Motivabstand von knapp über 20 cm gut geeignet. Du musst ja so dicht wie möglich an das Glas.
Die größere Herausforderung dürfte aber das Licht sein. Mehrer Lampen, einfesselter Blitz usw. Ohne das richtige Licht nützt das beste Objektiv nichts.
Damit solltes Du dich auch beschäftigen.

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...man weiß, daß bei zehn Photographen vor der selben Wirklichkeit mit dem selben Apparat, dem selben Film und dem selben Licht keine zwei identischen Bilder herauskommen werden.
 
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