Vorgehen bei 3D Produktfotografie im Foto Forum (Techniken)

Thema: Vorgehen bei 3D Produktfotografie im Forum Techniken - Fotografie Forum und Fotocommunity.
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Thema: Vorgehen bei 3D Produktfotografie  (Gelesen 3388 mal)
« am: Januar 07, 2010, 15:55:21 »
loli2000
Foto Azubi


*
Beiträge: 2


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Hallo liebe Profis,

ich bin neu hier im Forum und auch kein Fotograf. Daher habe ich eine Frage an Euch:

Ich möchte gerne ein Produkt in 3D abfotografiert haben. Es handelt sich dabei um ein T-Shirt.
Ein Torso habe ich bereits, der jedoch ein Hals hat.


Ich möchte nun das Shirt so fotografiert haben, dass man auch den Innenbereich des Nackens einsehen kann (da wo normal die Pflegehinweise auf dem Zettelchen stehen). Wenn ich nun meinen Toros verwende, ist der Hals davor. Ich brauche aber einen Hals, da ansonsten das T-Shirt nicht richtig sitzt.

Was mache ich da jetzt? Wie machen es die Profis? Ich habe es schon unzählige male im Internet gesehen, dass man das hinbekommt. Ich habe aber keinen Raffer....

Wer kann mir helfen?

ICh freue mich auf jeden Tipp und jeden Trick...

Vielen Dank schonmal im voraus.
Gruss

loli
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« Antworten #1 am: Januar 07, 2010, 16:47:18 »
Joe2712
Fotoexperte


WWW
*
Beiträge: 154


ZitierenZitat

Zuerst würde ich das T-Shirt mit dem Torso fotografieren und freistellen. Zu diesem Thema habe ich vor einiger Zeit mal ein Tutorial gemacht, schau einfach mal hier: http://www.einpraegsam.de/2009-11-12/61-photoshop-tutorial-freistellen-mit-dem-zeichenstift/

Dann würde ich das T-Shirt ohne Torso so fotografieren, dass der Ausschnitt richtig zu sehen ist, diesen würde ich dann in das andere Bild rein retouchieren, fertig.

Gespeichert

Tutorials zu Photoshop, Lightroom und GIMP
http://www.einpraegsam.de
« Antworten #2 am: Januar 07, 2010, 18:12:19 »
digilux
Gold Member


*
Beiträge: 4.266


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Da klink ich mich mal rein.
Das von Joe genannte Verfahren sollte einigermaßen funktionieren. Ist aber etwas aufwändig, was bei einzelnen Aufnahmen ja nicht weiter schlimm ist.

Trotzdem würde mich interessieren, wie die entsprechenden Bilder in den Modekatalogen entstehen. Dort finden die sich zu Hunderten, was mich sehr daran zweifeln lässt, daß die, die ihre Brötchen damit verdienen müssen, es auf diese WEise machen - die haben sicher einen einfacheren Weg... Kennt den jemand?
LG Lüder
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Sometimes a brain is more important than a fancy camera.  (geklaut - aber richtig.)

Zitat: "Man sieht nur mit dem Sucher gut - Antoine de Saint-Photographie"
(in einem anderen Forum gefunden... ist doch nett, nicht???)
« Antworten #3 am: Januar 07, 2010, 18:19:15 »
loli2000
Foto Azubi


*
Beiträge: 2


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Hallo,

an das Vorgehen von Joe2712 habe ich auch schon gedacht. Hatte aber die gleichen Bedenken hinsichtlich der Effizienz wie digilux. Gibt es denn noch andere Methoden oder Ansätze?

Gruss
loli
Gespeichert
« Antworten #4 am: Januar 07, 2010, 18:28:41 »
Jamo



WWW
Beiträge: 3.100


ZitierenZitat

Mh, ist das denn wirklich so aufwendig? Ich meine, man muss zwei Bilder machen und dann den Torso wie so ne art Blue box verwenden und alles was der Torso verdeckt durch das zweite bild ersetzen (ohne Torso). in nem gescheiten Studio mus sman ja dann dasn T-Shirt nicht noch ausschneiden wenn man gut belichtet, dass der Hintergrund einfach weiss ist.

Netter wäre natürlich, dass ich einem Foto direkt fertig wäre.
es gibt in Fabriken so Bügelautomaten die KLeidungsstücke mit Luft aufblähen um Falten zu entfernen. Aber dafür sollten die Öffnungen geschlossen sein, kanns also auch irgendwie nicht sein.

Hab nen paar Gedanken geschrieben und wieder gelöscht, interessantes Thema laugh
Sollte mal jemand rausfinden!

gruß
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« Antworten #5 am: Januar 07, 2010, 19:26:25 »
kaliko
Gold Member


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Beiträge: 2.499


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Hallo!
Die beschriebene Prozedur funktioniert natürlich, ist aber, wie gesagt, ziemlich aufwändig, wenn man viele Bilder hat.

Ich habe letztens in einem anderen Forum eine Diskussion darüber gelesen (leider jetzt in der Eile nicht mehr wiedergefunden), da wurde behauptet, dass das mit einer speziellen Software (google mal nach "3D-Reconstruction"!) rationeller geht.
Dabei wird am PC ein 2D Foto des Kleidungsstückes per Software quasi einer vorbestimmten Maske (in deinem Fall der Torso) "angezogen". Vielleicht ist es das, was du suchst. In der Diskussion meinten die auch, dass dies auch mit halbtransparenten Textilien funktioniert.
Ich habe leider genau null Erfahrung mit sowas, aber vielleicht hilft's dir trotzdem weiter!
lg
Brigitte
« Letzte Änderung: Januar 07, 2010, 19:37:01 von kaliko » Gespeichert

Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern.
« Antworten #6 am: November 29, 2010, 12:27:21 »
1a Produktfotograf
Foto Azubi


WWW
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Beiträge: 3


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Es gibt spezielle Dekotorsos aus Glas, Acryl oder ähnlichen Materialien.

Diese haben oft nur einen angedeuteten Hals, sodaß die Kleidung gut sitzt aber der Hals nicht zu sehen ist. Ebenso ist es mit den Armen.

Mit derartigen Aufstellern kann man prima Produktfotos machen.


Ich weiss jetzt nicht was mit 3D gemeint, 360° Ansichten beispielsweise kann man prima mit einem Drehteller machen. Man muss die Winkel aufzeichnen und immer in einem bestimmten Rhytmus den Winkel verändern.

Danach kann man das ganze in Flash zusammen setzen oder auf vorgefertigte Softwarelösungen für Produktfotografen setzen.

Bei richtiger 3D Produktfotografie ist das ganze allerdings aufwendiger, man muss diese Prozedur in wesentlich mehr Anschauungswinkeln vollführen und auch die Software Bedienung wird hier um einiges schwieriger.
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« Antworten #7 am: Mai 27, 2011, 17:27:19 »
PapaG666
Gast
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Also wie ich kürzlich erst in einem Tutorial gesehen habe, dort war es eine Jeans-Jacke, wurde das "Element" dann einfach auf links gedreht und nochmal fotografiert, dadurch hast du die selbe Kragenform und kannst entsprechende Elemente überlagernd in dein erstes Bild einfügen...
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