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selbstgebauter Makrotube - Zubehör - analog
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Autor Thema: selbstgebauter Makrotube  (Gelesen 3488 mal)

Offline alfi#

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selbstgebauter Makrotube
« am: 02. August 2011, 12:07 »
Hallo!

Ich will euch mal von meinem neuen Makrotube berichten, den ich mir vor einigen Tagen
gebaut habe. Eigentlich handelt es sich dabei noch um einen Prototyp, ich wollte nur sehen,
ob das prinzipiell so einfach ist, wie es aussieht. Die Teile sind ja sehr simpel aufgebaut, sind
ja schließlich einfach kurze Röhren, die zwischen Kamera und Objektiv geschoben werden.
Mein Modell besteht aus einem Papprohr, an die eine Seite habe ich ein 50 mm Pentacon
geklebt, an die andere einen M42-Sony/Minolta Adapter. Als Kleber empfielt sich der aus der Klebepistole, da man den Adapter und das Objektiv dann ohne Schäden wieder runterbekommt.
Zum Schluss hab ich dann noch mit schwarzem Isolierband die Klebestellen umwickelt, um das Teil einigermaßen lichtdicht zu machen.
Nun ging es an die ersten Tests. Ich habe (versucht) den Abbildungsmasstab berechnet, der etwa bei 3:1 liegt. Ich habe die ganze Konstruktion dann an die Minolta Maxxum 7 geschraubt und die dann an einem Makroständer befestigt. Was ich durch den Sucher beurteilen konnte, sah garnicht schlecht aus, ich warte aber noch darauf, dass die Bilder aus dem Labor zurück kommen. Sobald die da sind, scanne ich welche und stelle sie ein.

So eine kleine Bastellei ist jedem zu empfehlen, der mit einem Zeitaufwand von 10 min und für ca. 25€ eine interessante Makrolinse haben will!


selbstgebauter Makrotube
« am: 02. August 2011, 12:07 »

Offline Rainer

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Re: selbstgebauter Makrotube
« Antwort #1 am: 02. August 2011, 12:47 »
Das kann man so machen, wenn man gerade nichts anderes zur Hand hat.

Auf Dauer lohnt der Aufwand aber nicht. Einfache M42-Zwischenring-Sätze bekommt man heutzutage gebraucht für ganz kleines Geld. Sie bieten neben der besseren Stabilität den Vorteil, dass man durch Kombination den Abbildungsmaßstab variieren kann. M42-Balgengeräte kosten auch nicht mehr die Welt. Bei ebay gehen sie z.T. für unter 10 Euro weg.

Ein Tipp noch für alle Makro-Freunde: bei großen Abbildungsmaßstäben sollte man das Objektiv in Retro-Stellung verwenden. Gut geeignet sind auch Vergrößerungsoptiken, die man teilweise zusammen mit dem Vergrößerer geschenkt bekommt.

Gruß

Rainer

Offline alfi#

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Re: selbstgebauter Makrotube
« Antwort #2 am: 02. August 2011, 13:17 »
Dazu noch eine (möglicherweise dumme) Frage:
Meinst du da die Optiken vom Laborvergrößerer?

Ich war grade bei uns im Keller und hab da das Objektiv von einem alten Vergrößerer abgeschraubt... wusste garnicht das die auch das M42-Gewinde hatten...

Offline Rainer

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Re: selbstgebauter Makrotube
« Antwort #3 am: 02. August 2011, 13:28 »
Meinst du da die Optiken vom Laborvergrößerer?

Ja.


Zitat
wusste garnicht das die auch das M42-Gewinde hatten...

Ist auch die Ausnahme. Standard ist M39.
« Letzte Änderung: 02. August 2011, 16:29 von Rainer »

Offline alfi#

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Re: selbstgebauter Makrotube
« Antwort #4 am: 02. August 2011, 13:35 »
Dann wird jetzt erst mal geputzt :( , bis das Ding wieder glänzt...
Das gute Stück ist von Meyeroptik Görlitz, 55mm 1:4 (bis 22)

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Re: selbstgebauter Makrotube
« Antwort #4 am: 02. August 2011, 13:35 »