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s/w Fotos - Zubehör - analog
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Autor Thema: s/w Fotos  (Gelesen 3669 mal)

Offline spieflexmera

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« am: 19. Februar 2007, 19:06 »

hallo alle zusammen,

naja, ich bin auch erst ein einsteiger in die analoge fotografie. und jetzt hätt ich mal eine frage zu s/w-fotos: müssen da immer spezielle s/w-filme eingelegt werden, oder funtioniert das auch einfach über filter?
entschuldigt bitte diese blöde frage, aber ich würd es auch mal gerne genau wissen.

danke euch schon mal
mfg spieflexmera


s/w Fotos
« am: 19. Februar 2007, 19:06 »

Offline Rainer

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« Antwort #1 am: 19. Februar 2007, 19:24 »

Einfache Antwort:

Mit der Wahl des Filmes ist die Entscheidung getroffen. D.h. Du benötigst einen SW-Film, wenn Du SW-Abzüge haben willst.

Komplizierte Antwort der Vollständigkeit halber:

Du könntest einen Colorfilm scannen und dann das Bild digital zu einem SW-Foto weiterverarbeiten.

Ganz komplizierte Antwort.

Man kann mit speziellen SW-Papieren auch mit Colornegativfilmen einen SW-Abzug herstellen. Das ist aber nur etwas für erfahrene Spezialisten.

Gruß

Rainer


Offline spieflexmera

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« Antwort #2 am: 20. Februar 2007, 00:56 »

aso, vielen dank, das war ausführlich und auch für mich verständlich. hast mir sehr geholfen. danke


Offline madial

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« Antwort #3 am: 20. Februar 2007, 10:10 »

Hallo Rainer

Man kann mit speziellen SW-Papieren auch mit Colornegativfilmen einen SW-Abzug herstellen. Das ist aber nur etwas für erfahrene Spezialisten.

Also da muss ich Dir Wiedersprechen,dafür benötigt man keinerlei Spezialpapier.Ich mache selber auch vom Color Negativen einen S/W Abzug auf ganz normalen Agfa Papier.Funktioniert wunderbar,ohne Spezielle Kenntnissen dahin gehend.

LG.
Dietmar

Der mit der Kiev tanzt

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Offline Rainer

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« Antwort #4 am: 20. Februar 2007, 10:58 »
Normales SW-Papier ist nicht im roten Bereich sensibilisiert. Deshalb gibt es mit der Orange-Maskierung der CN-Filme Probleme.

Es mag mit normalem Papier ein Ergebnis herauskommen; für tonwertrichtige Abzüge brauchst Du aber Spezialpapier (panchromatisches Papier). Die Verarbeitung muß in völliger Dunkelheit erfolgen.

Deshalb hielt ich den Hinweis (für spezialisten) für angebracht, zumal sich der Fragesteller selber als unerfahren bezeichnet.

Falls es interessiert: Kodak Panalure ist ein solches panchromatisches Papier:

http://www.kodak.com/cluster/global/en/p...s/g27/g27.jhtml

Gruß

Rainer

Offline Airborne

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« Antwort #5 am: 20. Februar 2007, 11:17 »

was du auch noch machen kannst: SW C-41 Filme benutzen, also Ilford XP2 und Kodak BW400N. Die kannste in jedem Mini-Labor entwickeln lassen (auch die wo nur noch digitale Printer haben). Zu beachten: auf Farbpapier gibt das einen leichten Sepiafarbton. auf SW-Papier ist alles ok.

Gruß
Torsten

I was NAKED when I wrote this.

Anja_01

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« Antwort #6 am: 20. Februar 2007, 12:04 »

Hallo,
die Möglichkeiten wurden ja alle genannt. Ich habe eigentlich während der ganzen "analogen Zeit" nur einmal einen ganzen Film in Schwarzweiß gekauft und ansonsten die Möglichkeit Farbbild-Einscannen-Bearbeiten-Ausdrucken genutzt.

(Allerdings - heute wo die Analogen Cameras gebraucht so günstig sind wäre ja auch die Möglichkeit eines 2. Gehäuse mit dem gewünschten Film gegeben.)


Offline gliderpilot

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« Antwort #7 am: 20. Februar 2007, 12:31 »

Wirklich gute SW-Ergebnisse bekommt man nur mit echten SW-Filmen, diese haben einen deutlich höheren Dynamikumfang als Farbfilme. Selbst bei diesen SW-Filmen gibt es noch deutlich sichtbare Unterschiede. Ich benutze grundsätzlich den Kodak TMax 100, sowohl bei Kleinbild als auch bei Mittelformat. Wenn ich schonmal einen chromogenen Film benutze, der im C41-Prozess entwickelt wird, dann nehme ich den Ilford XP2. Beide Filme lassen sich hervorragend mit dem CanoScan 8600F scannen.


Offline spieflexmera

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« Antwort #8 am: 20. Februar 2007, 13:10 »

wow, so viele antworten hab ich mir ehrlich gesagt nicht gedacht.
ich danke euch allen, wenn´s auch ein paar "meinungsverschiedenheiten" gab... ich werde auf jeden fall mal versuchen alles oder zumindest einiges auszuprobieren.

nochmals vielen dank an alle


Offline Hypnokröte

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« Antwort #9 am: 22. Februar 2007, 18:31 »

Wie ist das mit dem Ilford XP2? Wenn ich den einfach ins Labor bringe? Sind die Ergebnisse da zumeist befriedigend? Habe dagegen schon viele Stimmen gehört, die meinten, dass man SW nur selbst entwickeln sollte. Habe leider nicht die Möglichkeit dazu und würde aber trotzdem gerne SW fotografieren. Also ist die Qualität mit Ilford XP2 und "Mini-Labor" befriedigend?


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« Antwort #9 am: 22. Februar 2007, 18:31 »