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Einbeinstativ - Zubehör digitale Kameras
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Autor Thema: Einbeinstativ  (Gelesen 10049 mal)

Offline estanathiel

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Re: Einbeinstativ
« Antwort #10 am: 22. September 2011, 17:44 »
Zitat
Für dein dreibein-Stativ hast Du auch noch keinen Kopf?
Ja dafür habe ich schon einen Kopf, mit dem ich allerdings nicht soooo zufrieden bin, weil er leicht absackt. Ich habe mir mal genauer den Traumfliegertest angesehen udn werde mir da wohl ein Kopf von sirui holen, v.a. wegen der guten Haltekraft.

Zitat
Vielleicht lohnt sich auch das Geld in ein lichtstärkeres Objektiv zu investieren bzw. zu verwenden falls vorhanden. 
Das ist auf jeden Fall schon fest geplant, nur bezweifel ich, dass mir dass im Moment wirklich weiterhilft, weil der Schärfebereich ja auch mit der Lichtstärke zunehmend kleiner wird und das Fokussieren dann noch komplizierter wird^^ Mal davon ab, dass mein Sparschwein doch sehr schlank ist im Moment.

Danke für die Erläuterungen zur SVA, die dann wohl zum Tiere fotografieren eher weniger geeignet ist, solange ich keine Schnecke fotografiere^^

Im Anhang habe ich euch noch einen 100% Ausschnitt aus einem der verwackelten Bilder rausgesucht. An den Barthaaren der Katze sieht man das ganz gut.
Lieben Gruß
Ginette :flowers:

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Re: Einbeinstativ
« Antwort #10 am: 22. September 2011, 17:44 »

Offline nico-e420

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Re: Einbeinstativ
« Antwort #11 am: 22. September 2011, 19:46 »
Hallo Ginette,

ich habe mir jetzt nicht alle Antworten durchgelesen. Daher sorry, falls ich was schreibe was schon geschrieben worden ist.

Die Stativköpfe von Sirui sollen sehr gut sein. Ich möchte mir auch so einen zulegen...den K20x.
Als Einbein vllt. eines von Berlebach dazu? Aus Eschenholz und dadurch sehr schwingungsarm.

Alternativ dazu ein Einbein von Manfrotto mit Neigekopf...Manfrotto 680B + 234RC.
Das habe ich selber ab und zu in Nutzung. Aber meist finde ich es hinderlich und mache meine Aufnahmen lieber freihand. Auch bei 400mm. Mit OS und ruhiger Hand kein Problem. Da kann ich auch schon mal 1/160tel unverwackelt halten. Iso Auto stell ich dann aber bis 1600 ein. Lieber etwas Rauschen als eine verwackelte Aufnahme.  ;)

Dein Bild ist bei 200mm entstanden. Mit OS bzw. IS heißt es ja bei Canon?
Dazu sind 1/60tel schon an der Grenze des machbaren. Lieber Iso ein wenig hoch für kürzere Zeiten.
LG Nico

"Bilder zu schießen ist die schönste Art jagen zu gehen."

Almut Adler, 1951, münchner Fotokursleiterin

Offline TK-FotoFreund

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Re: Einbeinstativ
« Antwort #12 am: 22. September 2011, 21:50 »
Dein Bild ist bei 200mm entstanden. Mit OS bzw. IS heißt es ja bei Canon?
Dazu sind 1/60tel schon an der Grenze des machbaren. Lieber Iso ein wenig hoch für kürzere Zeiten.

Ja besonders wenn man den Artikel von Andreas gelesen hat (link in meiner letzten Antwort)
Es geht nicht nur ums verwackeln. Sondern gerade bei solchen Zeiten hat man ohen SVA auch einen Auflösungsverlust von 40lp/mm auf 20lp/mm. Ein Wackeldackel kann da ein bischen entgegenwirken. Aber den Auflösungsverlust nicht ganz wettmachen.
Bei dieser BLZ wenn die Barthaare verwischt sind kann auch das Tier diese bewegt haben.
Insofern kann man hier nur mit einer kurzen BLZ entgegenwirken.

LG Thomas

Offline faolchu

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Re: Einbeinstativ
« Antwort #13 am: 23. September 2011, 13:26 »
Für die 1/60 Sekunde und der Brennweite sieht der Bildausschnitt noch ziemlich gut aus. Trotz solcher kleinen Verwackler kann das gesammte Bild noch gut aussehen. Mich würde auch das ganze Bild interessieren.
Schon durch die Atembewegung hast Du bei Katzen fast immer Bewegung in den Barthaaren, Das ist auch bei bei meinem "kleinen" Kater so. Du musst die Tiere schon sehr entspannt vorfinden oder den richtigen Moment abpassen. Sonst hilft nur eine kürzere Belichtungszeit. Bei deiner 550d kannst Du noch höhere Iso Einstellungen versuchen. Die Kamera hat ein recht gutes Rauschverhalten. Wie sich das auswirkt hängt aber auch vom Umgebungslicht oder Objektiv ab.
Auf deiner Seite habe ich gesehen, das Du ein sehr schönes 100 mm Objektiv mit Bildstabilisator(wenn ich das richtig deute) hast. Hast Du solche Aufnahmen schon damit versucht. Meist kann man auf etwas Brennweite verzichten und im fertigen Bild eine Ausschnittsvergrößerung machen - ohne sichtbaren Qualitätsverlusst - selbst bei Ausbelichtungen.
Auf Festbrennweiten muß man sich natürlich einstellen und auch an den geringeren Schärfebereich bei offener Blende. Dann werden die Ergebnisse aber umso besser. Du musst sehen wie Du damit zurecht kommst. Ich verwende gerne mein 105mm auch als "Universalobjektiv".

Noch ein Tip, solche Bewegungsunschärfen lassen sich, in bestimmten Grenzen, gut minimieren und den Schärfeeindruck wesentlich verbessern. Verwende im PS den selektiven Scharfzeichner, stelle unter Entfernen Bewegungsunschärfe ein und schaue bei welchem Winkel und Stärke sich das beste Ergebniss ergibt. Unter Tiefen und Lichter kannst Du noch eventuelle dunkle und helle Kanten an den geschärften Konturen vermindern.

...man weiß, daß bei zehn Photographen vor der selben Wirklichkeit mit dem selben Apparat, dem selben Film und dem selben Licht keine zwei identischen Bilder herauskommen werden.

Offline estanathiel

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Re: Einbeinstativ
« Antwort #14 am: 23. September 2011, 20:39 »
Zitat
Mit OS bzw. IS heißt es ja bei Canon? Dazu sind 1/60tel schon an der Grenze des machbaren. Lieber Iso ein wenig hoch für kürzere Zeiten.
Zitat
Bei deiner 550d kannst Du noch höhere Iso Einstellungen versuchen.
Bei Canon heißt der Stabi IS. Was die ISO anbelangt, so scheue ich mich immernoch davor höher als 800 zu gehen, weil das in meinen Augen doch schon sehr rauscht, bzw. mich stört. Wenn ich davon ausgehe s/w Bilder zu machen, dann stört mich das überhaupt nicht, aber bei farbe schon.

Zitat
Alternativ dazu ein Einbein von Manfrotto mit Neigekopf...Manfrotto 680B + 234RC.
Hast du den Neigekopf auch schon mit einem höheren Gewicht belastet? Wie Haltestabil ist er in Schräglage? Ich plane ja ein größeres Tele, und da sollte der Kopf schon mindestens 2kg halten können.

Zitat
Auf deiner Seite habe ich gesehen, das Du ein sehr schönes 100 mm Objektiv mit Bildstabilisator(wenn ich das richtig deute) hast. Hast Du solche Aufnahmen schon damit versucht. Meist kann man auf etwas Brennweite verzichten und im fertigen Bild eine Ausschnittsvergrößerung machen - ohne sichtbaren Qualitätsverlusst - selbst bei Ausbelichtungen.
Ja da hast du richtig gesehen *stolz ist* Nein, das habe ich bisher noch nicht probiert, aber da ich morgen in das Wolfcenter fahre, werde ich das gleich mal mit einpacken und dann auch ausprobieren. Von dem 100er und seiner Abbildungsleistung bin ich ja restlos begeistert, allerdings ist es manchmal ein bisschen unvariabel ^^

Was deinen Tipp angeht, so werde ich das bei gelegenheit mal ausprobieren, ist auf jeden Fall in der ToDo-Liste gespeichert.

Was jetzt das Einbein anbelangt, werd ich mal in meinem Fotoclub rumfragen, ob ich mir nicht erstmal eines zum Probieren Ausleihen kann.

So jetzt noch das ganze Bild, außer der Helligkeit und der verkleinerung habe ich nichts geändert.
Lieben Gruß
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Offline nico-e420

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Re: Einbeinstativ
« Antwort #15 am: 23. September 2011, 20:44 »
Zitat
Hast du den Neigekopf auch schon mit einem höheren Gewicht belastet? Wie Haltestabil ist er in Schräglage? Ich plane ja ein größeres Tele, und da sollte der Kopf schon mindestens 2kg halten können.

Hält meine K-x + Sigma 120-400 (zusammen so um die 2,2 kg) zuverlässig.
LG Nico

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Almut Adler, 1951, münchner Fotokursleiterin

Offline estanathiel

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Re: Einbeinstativ
« Antwort #16 am: 23. September 2011, 21:05 »
Danke Nico, das hilft weiter. Ein Neigekopf ist mir für ein Einbein auch lieber, Gewicht und so  ::)
Lieben Gruß
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Offline mikewhv

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Re: Einbeinstativ
« Antwort #17 am: 23. September 2011, 21:19 »
Hallo,

zu dem bild, die barthaare bewegen sich, da die katze sich leckt ansonsten ist das für blende 5,6 aus meiner sicht in ordnung. Das wäre m. e. auch mit einem ein- oder drei- (seid einiger zeit ja auch) vierbein, bei gleichen einstellungen, nicht besser geworden.

Mike
Es gibt nur eine Regel in der Fotografie : Entwickle niemals einen Film in Hünchensuppe.  – Freeman Patterson

Offline berry

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Re: Einbeinstativ
« Antwort #18 am: 27. Januar 2013, 19:38 »
Da ich mich gerade mit Monopods und ihrem Einsatz beschäftige möchte ich euch eine interissante Seite für die Benutzung nicht vorenthalten:
http://www.outdooreyes.com/photo5.php3
LG
Klaus
Pentax K5IIs, Tamron 90mm 2.8 Macro, Sigma 50mm 2.8 Macro, Pentax limited 35mm 2.8 Macro, Pentax limited 21mm 2.8, Sigma 17-70 2.8-4.5,Tamron 70-200mm 2.8, Sigma 135-400 4.5-6

Offline Rainer

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Re: Einbeinstativ
« Antwort #19 am: 27. Januar 2013, 23:10 »
Guter Tipp.

Was auf der Seite noch fehlt: wenn man das Einbein an eine Mauer, Säule oder Zaunpfahl fest anlehnt, hat man fast die Stabilität eines Dreibeins. Oder man legt es schräg auf einen Stein oder eine Astgabel und übt mit den Beinen entsprechenden Druck aus (ideal für bodennahe Makros).

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Re: Einbeinstativ
« Antwort #19 am: 27. Januar 2013, 23:10 »